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  • Everly (P)

    2+

    90minütiges Actionbrett, daß einen zwischenzeitlich immer nur kurz verschnaufen läßt. Ein Nachmittag mit John Wick ist da fast schon ein Kindergeburtstag!

    Knallharte Kost mit Selma Hayek als echtes Miststück. Ich mag den sehr.
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • The Substance Omu (Mubi Geatiszeitraum)

      8/10 Sack voller Werkzeuge

      Hier wird ja alles über Bord geworfen Zurückhaltung Fehlanzeige!

      Gnadenlos konsequent in Anteilen auch ekelerregend wird in dieser Mediensatire dem Sexismus und Jugendwahn der Spiegel vorgehalten .

      Die außergewöhnliche Bildsprache, Kameraeinstellungen und nicht zuletzt der starken Performance aller 3 Hauptakteure zeichnen diese "Fleischbeschau" aus, da sind wir Männer am Ende des Tages doch alle gleich.

      Ob das Ende letztendlich gelungen ist spätestens beim Switch zum Body Horror muß jeder für sich selbst entscheiden.

      Ein außergewöhnlicher Genrefilm für mich nicht Sammlungs relevant aber auf Deutsch im Prime Deal werde ich ihn bestimmt noch einmal leihen.
      Zuletzt geändert von FKNOESTREET; 22.03.2025, 14:45.
      MfG Stefan

      ​​​

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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Mir gefiel er von vorne bis hinten. Auch das Ende fand ich klasse.

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Wie Alex und Harry bereits wissen, hat es das Ende für mich versaut - was ich extrem bedauerlich fand!

        Näheres dazu hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=439649#post439649

      • FKNOESTREET
        FKNOESTREET kommentierte
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        Kann ich auch alles nachvollziehen Kai! Den Spoiler Absatz habe ich auch heute erst gelesen.

    • Beetlejuice Beetlejuice (UHD)

      Ich mag den ersten Teil und ich muss sagen auch beim zweiten Teil hatte ich meinen Spaß. Es war direkt als ob all die Jahre Abstand nie gewesen werden. Man merkt auch direkt dass allesamt mit viel Spaß dabei waren und richtig viel Bock auf diesen Film hatten.
      Michael Keaton hat hier mehr Screentime als noch im ersten Teil, ohne aber überpräsent zu sein, so dass die menschlichen Charaktere weiterhin im Vordergrund sind. Natürlich ist wie im ersten Teil Michael Keaton der Showstealer und rockt ohne Ende jede Szene.
      Auch der neue Cast fügt sich sehr gut ein. William Dafoe und vor allem Monica Belucci waren grandios. Jenna Ortega dagegen war ein bisschen wie ne Variante von Wednesday.
      Alle Charaktere sind wunderbar skurril und schrullig und strotzen nur so vor Charme. Die Story mit all den Twists ist wie beim ersten Teil sehr simpel und sehr kurzweilig, voll gepackt mit vielen Easter Eggs und Verweisen zu dem alten Film, aber alles führlich sich humogen und natürlich an und man spürt auich direkt die tolle Handschrift von Tim Burton.
      Der Score von Danny Elfman sorgt natürlich auch direkt für eine schöne Spaßige Atmosphäre.
      Insgesamt eine sehr witzige total verrückte Fortsetzung. Wenn man den ersten Teil mag, wird man auch den zweiten Teil mögen.

      7,75/10 Punkte

      Jack Reacher - Kein Weg zurück (BD)

      Diese Fortsetzung basiert auf dem 18. Roman der Jack Reacher Bestseller Romanreihe und gefällt mir trotz ein paar Schwächen besser als der erste Jack Reacher Film.
      Inhaltlich hält man sich ganz ordentlich an die Romanvorlage, man hat zwar mehr Action eingefügt die Story zusammen recht stark zusammen gefasst, aber man erkennt vieles von der Vorlage wieder.
      Durch die Zusammenfassung ist aber der Anfang recht holprig, da man die Beziehung Turner und Reacher man eben am Anfang innerhalb 5 Minuten abhandelt, ein Part der in den Büchern über 3 Bücher langsam aufgebaut wird und vor den aktuellen Ereignissen spielt.
      Die Story selbst ist wie das Buch sehr gradlinig und einfach gestrickt. Cruise fängt den Charakter Reacher sehr gut ein. Seine Sprüche und sein Verhalten passen perfekt wie in der Vorlage. Reacher, intelligent, brachial, überlegen, sieht alles nur in Schwarz weiß und aufgrund seiner Lebensweise etwas einsam rüber. Hier merkt man das Cruise sämtliche Reacher Bücher gelesen hat und ganz genau weiß wie der Charakter tickt. Problem ist halt weiterhin dass Cruise optisch nicht in die Rolle passt und dies sich vor allem bei den Gegenüberstellungen mit den bösen Buben sich brachial auf die Atmosphäre auswirkt und halt auch ein bisschen auf das Verhalten von Reacher auswirkt.
      Cobie Smulders als Susan Turner macht ihre Sache ebenfalls ganz gut und hat ein gutes Zusammenspiel mit Cruise. Die Action ist wie im ersten Teil Handgemacht und es gibt mehr Action als im ersten Teil. Fleißig geballer, schönes Katz & Maus Spiel mit Verfolgungsjagden und sehr brachiale Fights, die sehr schnell und wunderbar aggressiv rüber kommen.
      Ich als Fan der Bücher hatte jede Menge Spaß bei diesen Film den ich inzwischen schon recht häufig gesehen habe.

      8,5/10 Punkte

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      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Die beiden Reacher könnte ich auch mal wieder gucken.

        Da ich den ersten Beetlejuice schon nicht so dolle fand spare ich mir Teil 2.

    • IMG_1945.jpeg

      Speak No Evil (2024) (Blu Ray)

      Der neueste Film von Blumhouse, den Produzenten von Filmen wie "The Black Phone", "Get Out" und "M3gan" ist eine Geschichte über eine Familie, die ein Wochenende im Landhaus einer anderen Familie verbringt, die sie im Urlaub kennengelernt haben und die nicht ganz so sind, wie sie sie erwartet hatten.

      Das neueste Werk des britischen Regisseurs James Watkins (Die Frau in Schwarz, Eden Lake) ist ein Remake eines gleichnamigen dänischen Films von Regisseur Christian Tafdrup aus dem Jahr 2022. Nach einigen Änderungen in Watkins Film machen Ben, Louise und die junge Agnes Dalton (Scoot McNairy, Mackenzie Davis und Alix West Lefler) Urlaub in Italien, wo sie Paddy, Clara und ihren behinderten Sohn Ant (James McAvoy, Aisling Franciosi und Dan Hough) treffen. Die beiden Familien verstehen sich (mehr oder weniger) und werden schnell Freunde, obwohl sie manchmal von Paddys Worten und Handlungen schockiert oder überrascht sind. Die Daltons nehmen, aus Ermangelung an sozialen Kontakten, gerne die Einladung von Paddy und Clara an, ein Wochenende mit ihnen in ihrem Haus auf dem englischen Land zu verbringen. Was als idyllischer Wochenendausflug beginnt, bleibt nicht lange so.

      Der Film nimmt sich viel Zeit die Charaktere einzuführen und die Zuschauer, vor allem die, die selber Kinder haben, können sich gut in die Situationen hineinversetzen, die so passieren können, wenn man mit anderen Familien im Urlaub ist. So wird man eigentlich gut abgeholt, auch wenn hier der Grundton etwas „lockerer“ als der des dänischen Originals ist. Paddy war bereits im Urlaub teilweise seltsam und zum fremdschämen, seine Einstellung zu alltäglichen Situationen verschlimmert sich aber immer mehr. Sein Charme wechselt binnen Augenblicken zu beängstigend und bedrohend.

      All zu viel kann man natürlich nicht verraten, da man als Zuschauer, genau so wie auch die Familie Dalton, die dunklen Geheimnisse immer mehr aufdeckt. Jedes Puzzleteil wird immer mehr zu einem Ganzen und die Story selbst wird immer grausamer. Und das passt auch.
      Auch das Setting ist klasse, denn obwohl das Landhaus weitläufig ist, wirkt es für den Zuschauer aber auch gleichzeitig vollgemüllt und Klaustrophobisch.
      Die spannungsschraube wird gegen Ende hin gekonnt immer weiter angezogen, ehe es zum blutigen Finale kommt.

      Leider gibt’s dann doch so einige Ungereimtheiten (Paddy schläft von einer Szene auf die andere unerwartet und bloß, damit ihm der Keller-Schlüssel abgenommen wird, die Daltons hätten so oft ganz anders reagieren müssen, Paddy neigt auch zum overacting, wieso sucht die Polizei nicht schon längst am Hof…)
      Es sind zwar so Kleinigkeiten die dann aber doch negativ im Gedächtnis bleiben, denn die Story und die spannungskurve machen Laune. Auch der Cast ist, bis auf Vater Dalton, wirklich gut gewählt.

      Insgesamt reichte es für uns zum einmal schauen - in der Sammlung bleibt er aber nicht.

      7 von 10 gemeinsame Urlaubsfotos (Tendenz nach unten)

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      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Das Original soll besser sein

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Ich habe schon das dänische Original nach der Hälfte abgebrochen (guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/341838?p=402554#post402554 ), da werde ich mir das Remake auch gleich sparen - zumal Deine Einschätzung dem wohl recht gibt.

      • Kaneda
        Kaneda kommentierte
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        Alex Gabler. Den hatte ich vor kurzem aus Neugier auch geschaut. Bin aber nicht komplett bei dir, während das dänische Original wirklich spannend inszeniert war und mit einem Finale aufwartete, dass mich mal seit langen mal wieder schockierte und sprachlos zurückließ. Ist das US-Remake einfach zu Mainstream. Einfach zu zahm, bei Paddy (James McAvoy) bin ich bei dir. Er lässt die Katze zu früh aus dem Sack, schon im Urlaub wirkt er zu seltsam, zu überdreht. Definitiv ein Remake der schlechten Art für mich. Und selbst wenn ich das Original nicht kennen würde, könnte ich dem Film wenig abgewinnen. Meine Bewertung wäre so um 5/10 gewesen, natürlich mit dem Vergleich zum Original.

    • Force of Nature (4)

      4 bis 4-

      Größtenteils ist der Film Mittelmaß. Unglücklicherweise hat er doch recht viele unlogische Dialoge und vor allem Handlungen (Stichwort "Ärztlin" *Kopfschütteln*), was die Wertung runterzieht.

      Nix, was man gesehen haben sollte - im Gegenteil!

      Wird wieder verkauft...
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Air (BD)

        Der Film über die Entstehung des meistverkauften Schuhs Ever. In enger Zusammenarbeit mit Michael Jordon selbst, mit dem Affleck selbst gesprochen hat und das Drehbuch auch anhand von Jordans Wünsche nachgebessert hat.
        Ich hatte wieder Bock auf diesen Film und wie bei der Erstsichtung macht dieser Film extrem viel Spaß.
        Der Film strotzt vor 80er Atmosphäre pur. Alleine beim Intro hatte ich schon ein Strahlen im Gesicht. Ein Grinsen das bis zum Ende nicht weg ging und das lag nicht nur an dem tollen 80er Soundtrack. Der Film strotzt nur so vor Liebe und Charme und wirkt gleichzeitig angenehm Bodenständig.
        Es war mega schlau von Affleck seinem Kumpel Matt Damon die Hauptrolle zu geben. Man hat Damon von der ersten Sekunde gern und will einfach dass er Erfolg hat und entsprechend fiebert man trotz der ruhigen Erzählweise von Anfang bis Ende mit. Die knapp 2h Laufzeit vergingen wie im Fluge und dass auch wenn von Anfang an klar ist wie der Film ausgeht, schließlich kennt jeder die Schuhe.
        Jason Bateman spielt ebenfalls super und harmoniert klasse mit Matt Damon. Beide sind auf ihre Art ein klasse Team.
        Okay Chris Tucker spielt typisch Chris Tucker und sehr klischeehaft. Aber hier war es direkt der Wunsch von Jordan.
        Viola Davis als Michael Jordans Mutter ist super. Hier spürt man die ruhige Weisheit zu jeder Sekunde.
        So richtig Gänsehaut hatte ich bei den realen Szenen von Michael Jordan, Höhen und auch Tiefen.
        Insgesamt ein toller bodenständiger Film, der ans Herz geht dank einem wirklich tollem Cast. Ben Affleck zeigt hier dass er es in Sachen Regie immer noch voll drauf hat.

        10/10 Punkte

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        • Sawasdee1983
          Sawasdee1983 kommentierte
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          Sonny hatte aber schon lange keine 10/10 ud Air ist fast schon ne 11/10 :-P

        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Na stimmt schon, Deine letzten Sichtungen waren oft um 6 Punkte rum. Da braucht es dann ab und zu mal was Altbewährtes, um Laune & Punkteschnitt anzuheben.

        • bifi
          bifi kommentierte
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          Fand den Film auch gut, durchaus mit Wiederanschauungswert, 8/10 reicht aber.. ;)

      • Never let go - Prime - 6,5/10

        Die Ausgangslage ist interessant, Momma (Halle Berry) lebt mit ihren beiden Söhnen in einer kleinen Hütte im Wald. Die Welt wie sie mal war gibt es nicht mehr, das Böse hat die Menschheit vernichtet. Um die Hütte zu verlassen, zwecks Nahrungssuche, müssen sie ein Seil anlegen. Dieses soll Schutz vor dem Bösen bieten, welches mit mit dem Haus verbunden ist und ihren Radius nach draußen begrenzt.

        Der Film ist aber anders als ich ihn erwartet hatte, die gruseligen Momente sind überschaubar und punktuell über den Film verteilt. Insgesamt ist es eher ein Drama, um diese kleine Familie. Dennoch fand ich ihn nicht langweilig, er hatte gute Momente. Allerdings schaffte er es nicht, die packende Situation durchweg spannend zu vermitteln. Mal war die Atmosphäre recht gelungen, dann wurde aus einigen Szenen zu wenig herausgeholt.
        Fazit, für eine einmalige Sichtung zu empfehlen, wenn man ruhig inszenierte Filme mag.




        Gruß Harry

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        • Chief of Station (prime)

          5/10

          Two-Face in einem 08/15 Actionfilm von der Stange kaum der Rede wert und schon tausende Male besser gesehen!
          MfG Stefan

          ​​​

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          • IMG_1964.jpeg

            Nosferatu - Der Untote (2024) (Magenta TV)

            „Nosferatu“, unter der Regie von Robert Eggers (VVitch, The Northman) beginnt in der viktorianischen Ära 1838 in der Stadt Wilsburg. Der Film folgt den Jungvermählten Ellen und Thomas Hutter - einem Makler, der mit dem Abschluss eines Immobiliengeschäfts mit dem mysteriösen Grafen Orlok beauftragt ist, der in einer abgelegenen Region der rumänischen Landschaft lebt. In der Hoffnung, zusätzliches Geld zu sichern um ihre Ehe zu beginnen, unternimmt Thomas eine sechswöchige Reise zu Orloks isoliertem Anwesen.

            Die Story von „Nosferatu“ folgt dem allgemeinen Bild von „Dracula“ mit einigen Abweichungen, aber die Essenz des Vampirdramas ist im Grunde die gleiche.
            Der Film ist visuell ein künstlerisches Meisterwerk! Und das merkt man gleich beim Prolog. Er wurde natürlich analog auf 35-mm-Film aufgenommen und fängt gekonnt den Verfall der viktorianischen Welt ein. Schatten und Licht spielen eine entscheidende Rolle, werden zu Charakteren für sich und erzeugen in fast jedem Bild ein Gefühl des Unbehagens. In jeder Szene spiegelt die Bildsprache den Stil des frühen Kinos bzw. des Originals von 1922 ein und diese fast schon klaustrophobische Inszenierung verstärkt die bedrückende Atmosphäre des Remakes. Jedes Frame des Films könnte ein gothisches Gemälde sein. Auch von den Farben her gleicht er teilweise einem schwarz-weiß Film, nur um dann doch wieder die ein oder andere Farbe einzustreuen.

            Ich war sofort angezogen von diesen düsteren schaurigen Bildern und gerade die erste, extrem atmosphärische Hälfte des Films, wenn Thomas sich zum Grafen Orlok aufmacht, ist einfach grandioses Kino. Mit viel Ruhe begibt man sich gemeinsam auf eine Reise ins ungewisse. Egal ob Kamera, Sounddesign, Maske, Ausstattung, Locations oder sonst etwas, für mich wischte „Nosferatu“ (2024) mit allen anderen Dracula-Filme den Boden auf… zumindest anfangs. Gebannt saß ich vor dem Schirm und war begeistert.

            Als Graf Orlok mit der Demeter in Wilsburg ankam, kam auch bei mir Ernüchterung auf und der Film stapfte auf vorgegebenen Pfaden. Auch der düstere Look wich zwar immer noch ordentlichen, aber nicht mehr so hypnotisierenden Bildern. Auch wurden danach Themen rasch abgehakt oder gar nicht aufgegriffen, was man bei einer Spielzeit von knapp 130 Minuten gar nicht für möglich hält. Hier passt teilweise das Pacing nicht so ganz. Auch hätte er gerne 15 Minuten kürzer ausfallen dürfen, da er gerade im zweiten Drittel ein paar Längen aufweist.

            Der Cast ist bis in die kleinste Rolle gut gewählt, egal ob Nicholas Hoult (der Boy aus „About a Boy“), Lilly-Rose Depp („Silent Night“) oder Willam Defoe („Der Leuchtturm“), allen kauft man ihre Rolle und Gefühle jederzeit ab. Am besten und mit großem Abstand gefiel mir aber Bill Skarsgaard als Graf Orlok bzw. Nosferatu, der seine Rolle ganz anders angeht als ich zuerst dachte. Und das meine ich positiv. Er liefert eine großartige Leistung ab und bietet eine Präsenz, die durchgehend und in jeder Szene mit ihm eine immense Bedrohung mitbringt. Für den größten Teil des Films wird er in Schatten verdeckt oder aus beunruhigenden Blickwinkeln gesehen, was die Spannung effektiv aufbaut. Und diese Schwere in seinen Bewegungen oder seine Stimme - Gänsehaut garantiert.

            Visuell zweifelsohne ein Meisterwerk hat es „Nosferatu“ (2024) natürlich schwer, dem Zuschauer wirklich Neues zu bieten. Dennoch bleibt man gebannt dabei, auch wenn das Pacing nicht immer stimmt und sich gelegentlich Längen einschleichen. Dafür gibts den besten Nosferatu seit Jahrzehnten zu bewundern und auch der starke Cast (bis in die kleinste Rolle) hält den Zuschauer bei der Stange.

            Die UHD wird bei einem guten Preis definitiv gekauft.

            8 von 10 Albträume mit Dämonen
            Zuletzt geändert von Alex Gabler; 23.03.2025, 19:22.

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            • chris.p.bacon
              chris.p.bacon kommentierte
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              Fand den auch stark, muss den aber jetzt nicht nochmal sehen. Außer, wenn ich den jemandem zeigen möchte.

            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              Klingt großartig! Jetzt bin ich angefixt...

          • Fesseln der Macht (P)

            Guter Oldschool-40er-Jahre-Kriminalfilm mit Robert Duvall & Robert DeNiro aus dem Jahr 1981.

            Ich mag sowas!

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            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Count Dooku
              Count Dooku kommentierte
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              Hab ihn mal vor Jahren versucht anzuschauen. War sehr langatmig und trocken.

            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              Count Dooku Ja, da hast Du recht. Muß man dann schon was für übrig haben. Ich mag sowas. Dazu noch die beiden Roberts und es paßt für mich.

          • IMG_1967.jpeg

            Kampf der Titanen (2010) (Blu Ray)

            Der Halbgott Perseus, Sohn des Zeus, kämpft gegen die Untergebenen der Unterwelt, um sie daran zu hindern, Himmel und Erde zu erobern.

            Der Action-Abenteuer-Film mit Sam Worthington als Perseus, der gegen Hades kämpfen muss, hat mir bereits damals bei erscheinen sehr gut gefallen. Der Film ist sehr abwechslungsreich, bietet einige schöne Locations, satte Kämpfe gegen Riesenskorpione, Kraken, gegen Medusa,… Langeweile kommt da keine auf.

            Ich war gespannt wie die Effekte gealtert sind und muss sagen, dass sie sich auch 15 Jahre später noch gut schauen lassen. Überhaupt wirkt der Film sehr hochwertig produziert. Als Sahnehäubchen gibt es neben Worthington noch weitere Stars wie Liam Neeson, Ralph Fiennes, Mads Mikkelsen, Luke Evans, Liam Cunningham und einige weitere bekannte Gesichter zu sehen.

            Ich kenne mich natürlich nicht aus, wie nahe der Film dem Original aus 1981 kommt und wie „historisch“ korrekt die einzelnen Figuren und Götter dargestellt werden, unterhaltsam ist „Kampf der Titanen“ immer noch. Ja, der hat wieder richtig Spaß gemacht.

            8 von 10 Goldmünzen für den Fährmann in die Unterwelt

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            • Count Dooku
              Count Dooku kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Alex Gabler Wirklich gut waren für mich beide nicht.

            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              war für mich damals schon Trash den ich mir heute glaube ich so nicht mehr ansehen würde

            • chris.p.bacon
              chris.p.bacon kommentierte
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              Das ist ein super No-Brainer für Zwischendurch. Mag den sehr. "Zorn" fand ich dann nicht mehr so gut. Ich fands super, wie die Medusa und das andere Vieh portraitiert haben: es hat nur das Zerstörungspotential des jeweiligen Geschlechtes hervorgehoben - und dann noch mit starken Designs.

          • IMG_1969.jpeg

            Jack und Jill (Blu Ray)

            Der Familienvater Jack Sadelstein bereitet sich auf den alljährlichen Thanksgiving-Besuch seiner Zwillingsschwester vor, der passiv-aggressiven Jill, die dann nicht mehr fort will.

            Zweite Sichtung des Adam Sandler Films, bei der er sich, also seinen Charakter, und gleichzeitig seine maskuline Zwillingsschwester spielt. Wir wurden ordentlich unterhalten, da der Humor so gut wie immer schön eingesetzt wurde und nur 2-3 mal nicht ganz zünden möchte. Der Film braucht ein wenig, um an Fahrt aufzunehmen.
            Toll, dass auch Al Pacino himself mehr als nur einen Cameo-Auftritt hinlegte. Kann man gut schauen.

            7 von 10 mexikanische Essen, die unweigerlich zur Toilette führen

            Kommentar


            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              Sonny immerhin kein Mel Gibson DTV C-Movie. ;)

            • Sonny
              Sonny kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Stimmt! Sowas guckt ja auch keiner...

            • bifi
              bifi kommentierte
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              Bei Adam Sandler bin ich eh raus… furchtbarer Darsteller…

          • Tess und ihr Bodyguard (Prime)

            Sehr kurzweiliger und wunderbarer Streifen. Cage und MacLaine harmonieren fantastisch.

            8,3/10

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            • Dark Blue - 7,5/10

              DARK BLUE ist ein kleiner aber feiner Cop-Thriller mit Kurt Russell in der Hauptrolle und erschien im Fahrwasser von TRAINING DAY. Hier wie da geht es um die gesetztes widrigen Machenschaften von Cops auf der Straße. Kurt Russell schafft es zwar nicht ganz Denzel Washington das Wasser zu reichen, aber er macht seine Sache dennoch gut. Der Streifen ist fast über die gesamte Laufzeit spannend, da immer wieder neue Details an Licht kommen und auch die Führungsriege involviert ist.

              DARK BLUE ist darüber hinaus auch der Versuch die Ereignisse in Los Angeleses während der Rassenunruhen 1991 in South Central darzustellen. Seinerzeit eskalierte die Gewalt im genannten Bezirk und kam in Folge des Rodney King Verfahrens zu bürgerkriegsartigen Ausschreitungen. Einige dieser Exzesse, hervorgerufen durch Polizeigewalt, werden hier auch thematisiert und geben dem Plot noch mehr Gewicht, wie man weiß auch immer noch ein sehr aktuelles Thema in den USA.

              Wer Cop-Thriller der etwas schrofferen Sorte mag, findet in DARK BLUE ein gelungenen Genre-Vertreter. Neben Kurt Russell der sehr gut aufspielt, können auch Scott Speedman, Ving Rhames und Brendon Gleeson überzeugen. Sehenswert.

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              • High Rise - Blu-Ray - 8,5/10

                Ein grotesker, faszinierender Film der einen gesellschaftlichen Klassenkampf bietet. Die Inszenierung ist bizarr, verstörend und dennoch so packend, das man gebannt dem Treiben zuschaut.
                Zudem audiovisuell gut in Szene gesetzt, auch der Cast überzeugt durchweg. Gerade Tom Hiddleston kann hier mal abseits des Mainstream brillieren.




                Gruß Harry

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                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  Da hast Du mich wohl missverstanden: ich meinte nicht die Länge, sondern die Formulierung.

                • Kaneda
                  Kaneda kommentierte
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                  Sonny. Ah verstehe, aber zu deiner Frage. Ich würde mal annehmen, das der Film nicht deinen Geschmack trifft..

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Hab mir gerade den Trailer angesehen, sieht interessant aus.

                  Wenn der vielleicht mal im Stream angeboten wird gebe ich ihm gerne ne Chance.
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