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  • Borowski und das Haupt der Medusa (ARD)

    7,5/10

    Ganz ordentlicher Abgang spannend ,grotesk und blutiger als je zuvor.

    Nach 22 Jahren 44 Fällen ist nun Schluß in Kiel eine kleine Lücke wird es wohl werden. Das Team soll ja neu besetzt werden und einen Neuanfang starten.
    Zuletzt geändert von FKNOESTREET; 17.03.2025, 09:58.
    MfG Stefan

    ​​​

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    • The Lighthouse | OV #34

      Wollte nochmal bei Eggers eintauchen und hab mich dann für diesen hier entschieden. Zähe Kost, sehr skurril und eigenartig. Schwere Sprache, aber tolles Bildformat und interessante Geschichte. Und auch hier wieder: erstklassige Ausstattung, Kostüme, Kameraeinstellungen und eine interessante Geschichte um zwei Männer in einem Leuchturm. So wirklich verstanden hab ich am Ende nichts, aber interessant war es. Einmal schauen reicht. "The Northman" müsste ich noch.
      [the hatches are open!]

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      • Ne Zha (TrueId)

        Teil 2 ist zur Zeit die absolute Filmsensation und bricht alle Rekorde. Inzwischen ist es der Erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten und Platz 5 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
        Nun wollte ich mal den ersten Teil mal sehen der 2019 ebenfalls ein großer Hit in China war.
        Die Story ist eine klassisches Fantasy Epos welches man gefühlt schon öfters gesehen hat. Optisch hervorragend animiert mit jeder Menge Liebe erzählt.
        Die Charaktere sind recht verrückt und es gibt jede Menge Humor und ist auch recht verspielt.
        Action gibt es reichlich und wird im Verlauf immer epischer und spektakulärer und dramatisch. Stellenweise musste ich an die Schlacht gegen die Götter bei Journey to the West denken.
        Aber die 110 min. waren mir zwischendurch auch etwas zu lang. 20 min weniger hätten diesem Film gut getan. Trotzdem insgesamt ein wirklich guter Animationsfilm der mit den großen Kollegen aus den USA mithalten kann.
        Schöner Filmspaß für die Ganze Familie

        7/10

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        • Heart Eyes (TrueID)

          Dieser Romantic Comedy Slasher war an Valentinstag ein kleiner Überraschungshit an den Kinokassen. Deswegen war ich sehr neugierig auf diesen Film und ich muss sagen ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein toller Feel Good Slasher ohne irgendwelchen Anspruch. Simpler NoBrainer der einfach nur Unterhalten will.
          Das dieser Film ein Low Budget Movie ist, sieht man zu keiner Sekunde und dieser Film beginnt mit einem coolen Slasher Moment um dann an Fahrt rauszunehmen und erst mal auf simple Romantic Comedy zu machen mit einer sehr typischen Geschichte aber sehr sympathischen Cast.
          Nach ner halben Stunde geht es dann aber ab und die Kills sind schön brutal.
          Natürlich werden viele Slasher Klischees bedient und es gibt ein paar sehr coole Verweise. Anspruch bleibt weiterhin bei null.
          Olivia Holt absolut bezaubernd und hat das Zeug zu einer Scream Queen. Sie kann wirklich sehr gut schreien und auch wie sie dargestellt ist cool. Kein typischen schwaches Mädel sondern nimmt toll den Kampf auf, was zu jeder Menge coolen Momente sorgt.
          Ein sehr unterhaltsamer Valentinstag Slasher, den man sicherlich öfters mal anschauen kann.
          Disk wird gekauft.

          8/10 Punkte

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          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            "Feel Good Slasher" !? Geile Formulierung!

        • Die Klapperschlange - 8/10 (4K UHD)

          ESCAPE FROM NEW YORK war 1981 ein dystopischer Science-Fiction Film, unterdessen wurden John Carpenters Zukunftsvision allerdings von der Realität eingeholt und zum Glück am Ende nicht ganz so schlimm.

          Im Jahre 1997 ist New Yorks Stadtteil Manhatten ein Hochsicherheitsgefängnis. Als der Präsident der USA in einer Rettungskapsel dort abstürzt, ist es an dem Gefangenen Snake Plisken, ihn dort wieder rauszuholen...
          Für Kurt Russell ist die Figur des Snake Plisken einer der wichtigsten seiner Karriere und gehört genauso zu den 80'er Jahren wie Rambo und Termintor. Zwar ist der wortkarge Held nicht ganz auf Augenhöhe mit den großen Vorbildern, aber dank seines einzigartigen Erscheinungsbildes dennoch ein wichtige Figur im Actiongenre.

          Carpenters Zukunftswelt in "Escape from New York" lebt von schrägen Figuren wie dem Duke und vor allem seiner Atmosphäre. Da der Film die meiste Zeit bei Nacht spielt, erinnert das Szenario auch eher an ein Ghetto. Carpenter, der auch hier den Soundtrack geschrieben hat, unterlegt das allerdings wieder wunderbar mit seiner eigenen Note, die den Film dann doch nochmal um eine Stufe heben kann. Im Gegensatz zu manch anderen Film dieser Zeit ist ESCAPE allerdings nicht so gut gealtert, was sicher auch daran liegen mag das er auch für damalige Verhältnisse keine Großproduktion war. So passiert actiontechnisch eigentlich recht wenig, was wirklich in Erinnerung bleibt. So wirkt die Zukunftswelt heute einwenig angestaubt, wobei das New Yorker Setting gut gelungen ist. Mir gefällt die zweite Carpenter/Russell Zusammenarbeit THE THING insgesamt etwas besser, aber auch ESCAPE gehört ohne Zweifel zu den Klassikern der 80er Jahre.

          ---

          4K/UHD: Ich hatte seinerzeit die BluRay Erstauflage und die war richtig mies... da muss man hier schon regelrecht von einem Quantensprung sprechen. Zwar ist das Bild sicherlich kein 4K-Referenzbild, aber insgesamt doch für das Alter richtig gut. Die Schärfe ist durchgängig auf gehobenen HD-Niveau, das neu angefertigte 4K-Master bügelt da eine ganze Menge Schnitzer die man noch aus früheren Auflagen kannte aus. Hin und wieder gibt es produktionsbedingt ein paar Unschärfen, das hält sich aber in Grenzen. Auch HDR kann hier punktuell das Bild zusätzlich noch etwas aufwerten, flackerte Lichter und plastisches Feuer zum Beispiel.

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          • Denn zum küssen sind sie da (DVD)

            Due wenigen Alex Cross Bücher die ich gelesen habe, haben mir nicht so gut gefallen. Anders sieht es aber bei den Verfilmungen mit Morgan Freeman aus.
            Dieser Film basiert auf den zweiten Alex Cross Roman und gefällt mir immer noch sehr gut.
            Die Story rund um die Jagd nach dem Serienentführer ist sehr gelungen und sehr spannend in Szene gesetzt, mit schönen Twists wo der Zuschauer gerne auf sie falsche Fährte gelockt wird.
            Morgan Freeman spielt die Rolle des Alex Cross sehr sympathisch und souverän, während Ashley Judd wie gewohnt, bildhübsch und dazu hier noch sehr taff spielt. Der Rest des Casts hat jede Menge bekannte Namen an Bord.
            Die knapp 2h Laufzeit trotz wenig Action gehen wie im Fluge vorbei.
            Insgesamt ein sehr cooler Psychothriller wo es schade ist das Morgan Freeman nur 2x in die Rolle des Alex Cross schlüpfen durfte.

            8/10 Punkte

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            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              Hab den auch letztes Jahr wieder mal gesehen und war positiv überrascht, wie gut der noch funktioniert.

            • Count Dooku
              Count Dooku kommentierte
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              Mir hat der Film auch sehr gut gefallen.
              Als ich den Vorspann sah, hatte ich schon das Gefühl. dass
              Spoiler ->
              Cary Elwes
              der Killer ist.

              Morgen Freemans zweiter Auftritt als Alex Cross "Das Netz der Spinne" ist auch sehr gut.

          • Bei der Asche meiner Mutter (P)

            Schönes kleines, ruhiges und entspanntes Feelgood-Movie (und nicht so wie bei Pierre mit Slasher) mit lediglich 75 Minuten Spielzeit.

            Feini!

            2 bis 2+
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Beyond the Mat (DVD)

              Die wohl berühmteste und für viele auch beste Wrestling Doku. Eine Doku die über den Zeitraum von 3 Jahren entstand und ein Blick hinter den Kulissen des Wrestling zeigt, sprich was für einen hohen Preis das Wrestling für die Familie der Wrestler und für die Wrestler selbst hat. Hierzu werden Leute wie Mick Foley, Terry Funk, Jake Roberts usw. verfolgt.
              Das Ganze wird knallhart und sehr ungeschönt gezeigt. Hierbei muss man berücksichtigen dass diese Doku um die Jahrtausendwende entstanden ist, somit auch entsprechend Wrestler aus der damaligen Zeit zeigt. Wer die damalige Wrestlingszene verfolgt hat, kriegt hier jede Menge Nostalgie geboten, aber auch wie hart und brutal das Wrestling zu der damaligen Zeit war. Wobei der Inhalt sich inzwischen auch schon überholt hat, da man die Auswirkungen und die Entscheidungen die man nach dieser Zeit gemacht hat und stellenweise mehrfach zurückgenommen hat, bereits kennt.
              Insgesamt aber eine wirklich gute Doku. Aber nur was für Wrestling Fans.

              7,75/10 Punkte

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              • IMG_1894.jpeg

                Die Schlange im Schatten des Adlers (Blu Ray)

                Chien Fu, ein Waisenkind das in einer Kung-Fu-Schule aufgewachsen ist, wo er nur das Übungsziel für die Schüler ist, befindet sich mitten drin in einem Kung Fu Clan Krieg, nachdem er einem alten Bettler geholfen hat.

                „Die Schlange im Schatten des Adlers“ aus dem Jahr 1978 bot bereits damals so wie auch heute alle Zutaten für einen unterhaltsamen Kung Fu Film. Der Zuschauer leidet anfangs mit Chien Fu mit, der in der Kung Fu Schule lediglich als Sandsack, Koch und Putzer herhalten soll, fiebert aber auch mit ihm mit, als er vom Großmeister die berüchtigte Schlangentechnik beigebracht bekommt und sie dann auch endlich einsetzen darf. Die toll inszenierte Choreographie tröstet auch über die seichte Story hinweg, denn sie bietet so viel Platz für Spielereien, bei der auch die Umgebung (Stichwort: Reisschüsseln) humorvoll miteinbezogen wird, dass einige Fans diesenFilm sogar als Kung-Fu Film in Reinkultur bezeichnen.

                Zurecht, denn wer einmal ganz unverbindlich tiefer in die Materie „Martial Arts Film“ eintauchen möchte, sollte mit „Jackie Chan: Die Schlange im Schatten des Adlers“ beginnen, da er auf humorvolle aber dennoch eindrucksvolle Art zeigt, wie viel Spaß man an diesem Genre doch haben kann.
                Für Jackie Chan- und Kung Fu Fans ist diese Perle ohnehin ein Pflichtkauf. Ich mochte den schon zu VHS-Zeiten.

                9 von 10 zu heiße Teetassen

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                • Jack Reacher (BD)

                  Hab diesen Film schon recht oft gesehen und durch die Serie wieder Lust drauf gekriegt.
                  Dies ist der erste Jack Reacher Film, der jedoch auf dem 9. Jack Reacher Roman basiert.
                  Die Story selbst hält sich recht nah an der Vorlage, man hat zwar ein paar Handlungsstränge und Charaktere weggelassen aber so passt es gut als Film. Der Endkampf wurde an einen anderen Ort verlagert was die Atmosphäre etwas änderte, aber ein Mega Unterschied ist der Anfang denn im Film sieht man direkt ob der Verdächtige Schuldig ist oder nicht, was im Buch nicht der Fall war, dadurch war das Miträtseln nicht ganz so intensiv, aber trotzdem passt der Film sehr gut zur Atmosphäre des Romans. Schön ruhig erzählt, dazu realistisch und die genialen Sprüche von Reacher eins zu eins aus dem Buch übernommen, so dass der Mann einfach nur cool wirkt. Auch wie Reacher mit Hilfe seiner Intelligenz den Fall löst und so allen überlegen ist, ist richtig klasse.
                  Action gibt es jedoch wie in der Vorlage wenig, aber wenn dann richtig, sehr hart, realistisch und schnell. Ein Highlight ist natürlich die Verfolgungsjagd in der Mitte des Films, sowie der Endfight. Schauspielerisch kommt noch Spartacus Star Jai Courtny als einer der Gegenspieler richtig cool rüber.
                  Der große Schwachpunkt des Films ist aber Tom Cruise. Er selbst ein große Fan der Jack Reacher Romane hat persönlich bei Lee child um Erlaubnis gefragt diese Rolle zu spielen und Lee Child hat es ihm erlaubt einfach weil Tom Cruise ein super Schauspieler ist, aber musste sich späte reingestehen es war ein Fehler. Cruise spielt hier cool und lässig, sehr intelligent wie Reacher aber er ist halt deutlich kleiner und Schmächtiger als Reacher wodurch viele megal coole Momente aus dem Roman hier einiges an Wirkung verlieren und sich sogar die Atmosphäre merklich ändert, denn Reacher selbst ist 1.96m gro0 und hat 11ß Kilo pure muskelmasse und sein stets hühnenhaftes Auftreten ist in den Büchern genauso wie in der Serie ein sehr wichtiges Thema.
                  Insgesamt ein cooler Old School Crime Thriller der nicht an die geniale Romanvorlage ran kommt, aber definitiv Spaß macht zu schauen

                  7,75/10 Punkte

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                  • IMG_1895.jpeg

                    Paul - Ein Alien auf der Flucht (Blu Ray)

                    Zwei englische Comic-Nerds die durch die USA reisen, begegnen einem Außerirdischen namens Paul außerhalb von Area 51. Nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt will Paul nur zurück zu seinem Heimatplaneten, doch zuvor lehrt der coole, entspannte Typ aus dem All seinen neuen Freunden, Spaß auf der Erde zu haben.

                    Hatte mal wieder Bock auf etwas leichte Kost und da ist dieser Film genau richtig. Der Film kommt zwar nicht an die „Cornetto Trilogie“ heran, unterhaltsam ist er aber dennoch. Ich mag nur die Synchronstimme von Paul nicht, auch nicht damals 2011 im Kino. Kann man aber insgesamt gut schauen, wenn es etwas Humor mit leichter Story und etwas Action geben darf.
                    Somit… solide

                    7 von 10 rauchende Aliens

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                    • Air Force One (Bluray)

                      typischer, klischeehafter Streifen aus den 90ern.
                      Funktioniert aber bei mir immer noch ganz gut, durchschnittlicher No- würde ich sagen…

                      6,5/10

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                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Ich würde nen guten Punkt mehr geben. Ist eben ein Film aus seiner Zeit.

                      • Sonny
                        Sonny kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        1 x geguckt und danach nie wieder. Zieht mich auch nichts mehr hin, dafür ist er zu nichtssagend.

                      • movieguide
                        movieguide kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        ich find den nach wie vor stark, ist bei mir locker nen 8er

                    • The Electric State (N)

                      3 - 4

                      Nicht gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ist weder Fisch noch Fleisch. Kann man sich angucken, muß man aber definitiv nicht. Chris Pratt nervt.

                      Einmalsichtung reicht.
                      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                      • Sawasdee1983
                        Sawasdee1983 kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Ich fand da den Trailer schon 08/15 Netflix, sodass ich da null Bock drauf hatte

                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Bin da bei Pierre. Trailer hat mich ernüchternd abgeschreckt. 300 Millionen Dollar hat der gekostet…merkt man aber nicht wirklich.

                    • IMG_1915.jpeg

                      Mortal Kombat (2021) (4K UHD)

                      MMA-Kämpfer Cole Young bereitet sich darauf vor, mit den größten Champions der Erde einen alles entscheidenden Kampf um das Universum auszutragen.

                      Regisseur Simon McQuoid hat nach einem Drehbuch von Mortal Kombat-Fan Greg Russo mit seinem Erstlingswerk einen Neustart der „Mortal Kombat“ Reihe in Angriff genommen und man merkt sofort, dass beide ihr Handwerk verstehen und leidenschaftliche Fans vom Franchise sind. Die Optik, die Kampf-Moves, die Atmosphäre, etc. Alles passt und wirkt sehr rund – sogar für Fans der Videospiele. Für „Mortal Kombat“ (2021) muss man aber weder die Spiele gespielt, noch einen der beiden Vorgängerfilme gesehen haben, damit man der Story folgen kann. Zugegeben, die Handlung passt ohnehin auf einen Bierdeckel, aber bei welchem Martial Arts-Film tut sie es nicht?

                      Während man in der ersten Filmhälfte das Hauptaugenmerk darauf legte, wer ein Geburtsmal hat und damit für dieses entscheidende Turnier qualifiziert ist, wird in der zweiten Hälfte wesentlich mehr gekämpft. Die sogenannte „Ausbildung“ im geheimen Tempel von Lord Raiden minimiert sich auf ein paar wenige Trainingseinheiten und mutet so leider äußerst unrealistisch an. Da hat man eine Truppe Anfänger und bildet sie quasi über Nacht zu Weltenrettern und fähigen Kämpfern mit Spezialfähigkeiten aus, um Shang Tsung und seinem diabolischen Gefolge wie Sub-Zero, Mileena und Kabal Paroli bieten zu können. Ja ne, is´ klar.


                      Aber abgesehen davon kann „Mortal Kombat“ (2021) über die gesamte Laufzeit von 110 Minuten überzeugen und bietet feinste Martial-Arts Unterhaltung mit einer einfachen aber soliden Fantasy-Story. Auch eine kleine Prise Humor gepaart mit einigen Klischee- und Machosprüchen wurden der filmischen Neuauflage hinzugefügt – Langeweile kommt da so schnell keine auf.

                      Natürlich sind es neben den faszinierenden und gut getimten Kampf-Choreografien auch die berühmt berüchtigten sowie toll inszenierte CGI „Fatalitys“, die dem Game-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Seien es Sub-Zeros brutale Eis-Tricks, Scorpions Verbrennungs-Finisher oder Kung Lao´s Hut, der schon mal eine Person opulent in zwei Teile schält, „Mortal Kombat“ (2021) geizt nicht mit Gore und rotem Lebenssaft. Hier wird zwar nicht im Minutentakt aber immerhin regelmäßig abgehackt und geschnetzelt was das Zeug hält. Daher prangert, wie auch bei den Videospielen, zu recht der knallrote FSK 18 Flatschen am Cover.

                      Der zum großen Teil junge und unverbrauchte Cast macht seine Sache ordentlich und lässt Zuseher und Fans der Spiele mitfiebern. Hauptdarsteller Lewis Tan als Cole Young kennt man eventuell aus „Deadpool 2“, „Cobra Kai Season 6“ oder „24“, Jessica McNamee als Sonya Blade durfte man bereits in „Meg“ bewundern, der junge Ludi Lin alias Lui Kang spielte bereits in „Power Rangers“ (2017) und „Aquaman“ mit aber auch Hiroyuki Sanada dürfte einigen bereits in „Sunshine“ oder „Army of the Dead“ positiv aufgefallen sein.

                      Wer also darf bei „Mortal Kombat“ (2021), dem neuesten Ableger der Reihe, zugreifen? Ganz klar Fans der Videospiele, denn die werden mit Anspielungen und Fan-Service belohnt. Aber auch Martial-Arts Fans, die mit der Serie bis jetzt nichts am Hut hatten dürfen gerne einen Blick riskieren, denn alleine schon wegen der klasse Choreografie lohnt es sich, etwas genauer hinzugucken. Lediglich wer viel Story und tiefschürfende Dialoge sucht, sollte lieber die Finger von „Mortal Kombat“ (2021) lassen.

                      Das 4K UHD Bild im Ansichtsverhältnis 2,39:1 macht eine hervorragende Figur und bietet bei hohem Detailgrad ein angenehm scharfes 4K Erlebnis. Grund dafür sind moderne ARRI Alexa Kameras. Der Kontrast wurde perfekt eingestellt und die breite Farbpalette zeigt sich vor allem auf der UHD gesättigt, sodass das Bild äußerst plastisch erscheint. Nebenbei gibt es unzählige Details wie Gesichtsnarben/falten und unzählige plastische Oberflächenstrukturen zu bestaunen. Dank HDR gibts schöne Farbverläufe und viele Helligkeitsspitzen wie Scheinwerfer und Lampen, aber auch Pfützen und glänzende blutige Kratzer und Narben - das alles darf schön herausstechen. Der Schwarzwert lässt zwar genug Details in den dunklen Szenen erkennen könnte aber vor allem bei einigen CGI-Szenen rund um den Kämpfer „Goro“ noch einen Ticken satter ausfallen. Auch wurden einige Randunscharfen ausgemacht. „Mortal Kombat“ (2021) bietet alles in allem ein modernes Bild, das sich im oberen Mittelfeld einordnen darf.

                      Dieses Mal entschied sich Warner für ihre deutsche Fassung für eine komprimierte Dolby Digital 5.1 Tonspur, während die originale Spur mit einem englischen Dolby Atmos True HD-Ton daherkommt. Aber es darf Entwarnung gegeben werden, denn es wurden außerordentlich viele Informationen auf die deutsche Tonspur gepackt, die sich nicht wirklich vor der englischen zu verstecken braucht. In der deutschen Fassung kommen die Stimmen und Geräusche extrem präzise aus den Lautsprechern. Überraschend viele direktionale Effekte und eine tolle Dynamik, gepaart mit einer guten Dialogverständlichkeit bieten einen angenehmen Klangteppich und bringt so echtes Kinofeeling in das heimische Wohnzimmer.

                      8 von 10 finish hims

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                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
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                        chris.p.bacon anscheinend hattest du nicht so viel Spaß beim schauen wie ich. :) Aber ich gebe dir teilweise recht… dennoch fand ich das mit den Arkanen schon interessant gelöst.

                      • chris.p.bacon
                        chris.p.bacon kommentierte
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                        Passend gelöst? Verstehe ich nicht. Was wurde da passend gelöst?

                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Na woher sie ihre power Kräfte bekommen. Als Erklärung mein ich.

                    • Fast Charlie (PD)

                      2+

                      Wirklich gut!

                      Kommt definitiv zur Sammlung.
                      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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