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  • Valerian (Netflix)

    nee, bin ich nicht mit warm geworden und nach einer guten Stunde ausgeschaltet…

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    • bifi
      bifi kommentierte
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      Muss Pierre Recht geben, der Hauptdarteller ging gar nicht….

    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Nachdem ich anfangs lediglich mit dem Alter der beiden Hauptdarsteller meine Probleme hatte, hat sich das nach mehreren Sichtungen mittlerweile gelegt.

      Der Film ist visuell ganz großes Kino!

      Ich/ gucke/n ihn gerne mal ab und zu - auch unsere Jungs mögen ihn.

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Bin da ganz bei Sonny

  • IMG_1975.jpeg

    Heretic (2024) (4K UHD)

    Schwester Paxton und Schwester Barnes geraten im Haus des potenziellen Gläubigers Mr. Reed in ein vertracktes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem sich die beiden Mormonen-Missionarinnen nicht allein auf ihren Glauben verlassen können.

    Hugh Grant ist bekannt für seine skurrilen Rollen. Anfangs noch als schmieriger RomCom Darsteller ist er jetzt ein trotteliger Journalist, ein Oompa Loompa oder der Erzfeind eines Bären mit Appetit auf Marmelade. Nun darf er einen Widerling im neuesten Horrorfilm aus dem Hause A24 spielen.
    “Heretic“ (auf Deutsch Ketzer) ist ein erschreckender Psychothriller von A24 mit Hugh Grant als Mr. Reed, einem zwielichtigen aber höchst intellektuellen Mann, der zwei Mormonen-Missionare (gespielt von Sophie Thatcher und Chloe East) in sein Haus lockt. Was als theologische Diskussion beginnt, wird zu einem tödlichen Überlebensspiel, als die Missionare die dunkle und verdrehte Absicht ihres Gastgebers entdecken.
    Zum größten Teil geht es um Mr. Reeds theologische Vorlesungen über die Geschichte der Religion und wie er die Existenz einer höheren Macht in Frage stellt.

    „Heretic“ wird zwar als Horrorfilm bezeichnet aber in Wirklichkeit ist er eher ein Psychothriller mit Horror Elementen. Wer einen blutigen Slasher oder ein Schock-Fest erwartet hat, wird leider enttäuscht werden.

    Der Film schafft es von Beginn an eine unangenehme und bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen. Die beiden jungen Mädels können einem schon leid tun, denn sie spielen auch wirklich überzeugend. Der Spannungsbogen wird im ersten Drittel so schnell hochgeschraubt, dass man als Zuschauer gebannt vor dem Bildschirm sitzt. Hier hätte man eine Nadel fallen hören können, so still war es bei uns beim Zuschauen.
    Der große Star ist allerdings Hugh Grant. Hinter seinem Charme verbirgt sich ein finsterer Schimmer in seinen Augen, ein bedrohlicher Ton in seinen Worten und eine dominierende Kraft in seiner Statur. Vorbei sind die Zeiten, in denen Grant als unbeholfener Rom-Com-Star gecastet wurde… Gottseidank.

    Wie gesagt, die erste Hälfte von „Heretic“ ist wirklich atmosphärisch, spannend, voller theologischer Gedankengänge, beengenden Bildern und einem nervenzerfetzendem Sound. Leider geht’s danach steil bergab, da sich der Film dann oft wiederholt, einige Wendungen ein wenig ungeschickt gesetzt wurden, sich das Setting dann irgendwann abnutzt und auch die Spannung nicht mehr da ist. Da helfen auch keine kleinen eingestreuten, aber für die meisten harmlosen, Gewaltspitzen.
    Schade, denn wenn ein Film so elektrisierend und hochwertig beginnt, dann sollte er das Niveau auch seine 111 Minuten halten können. Für eine einmalige Sichtung für Genre- oder Grant-Fans kann ich ihn schon empfehlen - in der Sammlung brauche ich ihn aber nicht.

    Das Dolby Vision Bild im Ansichtsformat 2,39:1 ist jetzt auch nicht gerade berauschend. Klar, in den wenigen hellen Szenen (der Film spielt zu ca. 90% im schummrigen Haus) zu Beginn gibt’s eine tolle Schärfe und viele Details zu erkennen. Die Kleidung der zwei Mädels bieten viele Details und auch sonst wirkt das Bild schön hell und plastisch. Die Farben kommen dezent entsättigt daher.
    Im Haus selbst wird’s dann dunkel und das dumpfe Licht lässt eben nicht mehr so viele Details zu. Der Schwarzwert könnte etwas knackiger sein, lässt dafür aber nichts im Dunkeln absaufen. Hugh Grants Gesicht kommt mir manchmal unnatürlich rot vor - aber nicht immer.
    Spitzlichter gibt’s nur in Form vom Glanz in den Augen der wenigen Darsteller. Insgesamt kann UHD nicht überzeugen - hier reicht definitiv die Blu Ray.

    Dafür ist der deutsche Dolby Atmos Ton verdammt gut. Natürlich gibt’s kein dynamisches effektgewitter , aber gerade die leisen (zwischen)Töne können genauestens geortet werden. Auch die bedrohliche Stimme von Hugh Grant kommt immer wieder kraftvoll aus den hinteren Lautsprechern, so wie auch immer wieder toll gesetzte Effekte. Der Score sorgt ab und zu für einen richtig tiefen Bass und unterstützt so die Atmosphäre perfekt. Auch die oberen Lautsprecher dürfen bei Stimmen und dem Score immer wieder, selten aber doch, kräftig mitmischen. Der Ton ist wirklich top!

    7 von 10 Blueberry-Pie Duftkerzen

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Ich "hasse" solche Rezensionen: wird man am Anfang total angefixt und hat schon beim Lesen Lust auf den Film, kommt dann die ernüchternde Klatsche, weil man erfährt, daß besagter Streifen zur zweiten Hälfte hin abfällt und letztendlich vielleicht noch eine Einmalsichtung lohnt, eine Sammlungsaufnahme aber auf keinen Fall.

      Dann lasse ich es lieber gleich und gucke den Film gar nicht erst!

      (Nicht falsch verstehen, Kumpel: Dein Review ist klasse! Vielen Dank! Hab natürlich ein Danke dagewesen.)

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Sonny ja, solche Filme hatte ich in letzter Zeit einige. Fangen stark an und lassen dann nach. Wobei schauen kannst ihn natürlich schon, ist ja kein Flop geworden. Für einen atmosphärischen Filmabend reicht er allemal.
      PS: wieso sollte es dir beim Lesen besser gehen als mir beim Schauen? ;)
      Zuletzt geändert von Alex Gabler; 26.03.2025, 15:14.

  • Poupelle und die andere Seite des Himmels (BD)

    Ein sehr schöner Anime, liebevoll erzählt und erinnert von seiner Charme her an Ghibli.
    Der Look ist Cell Shading und fühlt sich hier recht natürlich an. Die Zeichnungen sind sehr detailliert gemacht und sehr liebevoll, sodass man in die Welt wunderbar eintauchen kann und alles um sich herum vergisst. Es ist eine schöne Mischung aus Sci Fi und Abenteuer. Man fühlt wirklich gut mit dem Hauptcharakter Lubbicchi mit und es ist toll wie nach und nach sicher immer mehr kleine Abgründe auftun, so dass des den ganzen Charakteren einen wirklich sehr gute Tiefe gibt.
    Die Story selbst ist mit viel Gefühl und sehr rührend erzählt und steigert sich im Verlauf immer mehr, auch in Sachen Dramatik, so dass ich gut mitgefiebert habe und es gegen Ende sehr schöne Gänsehautmomente gab.
    Ein sehr schöner Anime Film der auch mit den großen Klassikern mithalten kann.

    8,25/10 Punkte

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    • IMG_1978.jpeg

      The Bay - Nach Angst kommt Panik (Blu Ray)

      Claridge, Maryland an der Chesapeake Bay. Während des jährlichen Krabbenfestes am 4. Juli der Stadt werden die Stadtbewohner krank und zeigen eine Vielzahl von Symptomen, was lokale Nachrichtenreporter dazu veranlasst zu vermuten, dass etwas das Wasser dort infiziert hat. Niemand ist sich sicher, was es ist oder wie es übertragen wird, aber wenn die Menschen anfangen, sich seltsam zu verhalten und es plötzlich Tote gibt, wird aus Angst Panik.

      Erstsichtung des 2012 inszenierten Öko Thrillers im Stil eines found Footage Films von Barry Levinson („Rain Man“, „Sphere“).
      „The Bay“ ist realistischer, als wir zugeben möchten. Während Barry Levinson ursprünglich einen echten Dokumentarfilm erstellen wollte, um die verheerenden Folgen der Umweltverschmutzung in der Chesapeake Bay zu zeigen, nahm das ganze dann eine viel dunklere Wendung und zeigt, was mit Flora und Fauna passieren könnte, wenn giftige Abfälle weiterhin achtlos in die Ozeane geworfen werden.

      Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern gibts hier keine paranormale dämonische Filmschnippsel oder Hexen im Wald, sondern realistisch anmutende kurze private Videoaufnahmen sowie Material von überwachungskameras. Menschen rennen aus dem Mund blutend auf den Straßen umher, Wissenschaftler kämpfen um eine Erklärung des Ganzen aber auch private kleinere Schicksale werden gezeigt. Alles wirkt erschreckend echt und könnte direkt so passiert sein.
      Auch könnte der Film als bitterböse Satire gesehen werden, die sehr gut aufzeigt, was und wie die Regierung immer wieder unter den Teppich kehren möchte.

      Neben den vielen obligatorischen wackeligen Bildern gibt’s immer wieder aus dem nichts kommende beängstigende und eklige Szenen, aber auch Narben und Amputationen kann man ausmachen. Die Kombination aus realistisch wirkenden Berichten und einem düsteren Score macht „The Bay“ mit seinen 85 Minuten Laufzeit recht packend und unterhaltsam. Nach dem Film wird man wohl nicht mehr so schnell in natürliche Gewässer schwimmen gehen wollen. ;)

      Natürlich muss man ein Faible für das Genre haben, denn wer bei „Blair Witch Project“ oder „Paranormal Activity“ nur den Kopf schütteln kann, sollte lieber einen weiten Bogen um den Film machen… wobei… wenn, dann könnte wirklich „The Bay“ für neuen Wind sorgen, da alles sehr „echt“ wirkt… auch oder geraden wegen den ganzen Laienschauspielern. Zumal tatsächlich 40% der Chesapeake Bay vor Jahren bereits verseucht wurde, als man tonnenweise Hühnerkot ins Wasser schüttete. Fakt vermischt sich hier gekonnt mit Fiktion.
      Fazit: Geheimtipp für Genrefans.

      7,5 von 10 Parasiten, die sich durch die Zunge bohren

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      • IMG_1979.jpeg

        The Watcher (2000) (Blu Ray)

        Der ehemalige FBI-Agent Joel Campbell zieht von Los Angeles nach Chicago, in der Hoffnung, seine persönlichen Dämonen und Erzfeinde hinter sich zu lassen. Seine Gesundheit und sein Gedächtnis verschlechtern sich bis zu dem Punkt, an dem er beginnt, eine Psychiaterin aufzusuchen.
        Als er beginnt, sich wieder zusammenzureißen und Ordnung in sein chaotisches Leben zu bringen, erhält er einen Anruf von David Allen Griffin, dem Serienmörder, den er in LA nicht festnehmen konnte. Griffin möchte ihre Katz-und-Maus-Beziehung fortsetzen.

        Ich habe „The Watcher“ (2000) seit seinem DVD Release Anfang der 2000er nicht mehr gesehen und wollte wissen, ob ich den Film immer noch so schlecht wie früher fand. Kurzum, er gefiel mir besser als erwartet - ein guter Thriller ist er aber immer noch nicht. Man muss ihn nicht unbedingt haben.

        Campbell will nichts mehr mit Griffin zu tun haben, aber der Mörder schickt dem Agenten Hinweise in Form von Bildern seiner nächsten Ziele. Mit jedem Foto hat Campbell bis neun Uhr an diesem Abend Zeit, das Opfer zu finden, bevor sie mit Griffins liebster Waffe getötet werden - einem Klavierdraht. Klingt ja eigentlich nicht schlecht.
        Durch eine Reihe von willkürlichen (und oft verwirrenden) Rückblenden sammelt der Zuschauer die Ereignisse der schicksalhaften Nacht, als Campbell und Griffin sich zum ersten Mal trafen. Am Ende des Films macht es jedoch Sinn. „The Watcher“ (2020) beginnt recht spannend, zieht sich dann im Mittelteil ehe er am Ende sogar etwas (generische) Action einstreut.

        Die Regisseure Joe Charbanic und Jeff Jenson verwenden ,für die Entstehungszeit, „hippe“ Rückblenden und Standbild-Negative, die für einen anderen Film funktionieren hätten könnten, aber nicht für diesen. Er ist einfach zu vorhersehbar. Man kann sich vorstellen, wie der Film auf halbem Weg enden wird. Darüber hinaus können diese verschiedenen Art-Styles ihr schwaches Skript nicht verbergen.

        James Spader spielt gewohnt gut und man kauft ihm den gebrochenen FBI Agenten jederzeit ab. Keanu Reeves wirkt hölzern wie eh und je und manche Szenen (seine Tanzeinlagen) sind einfach zum fremdschämen. Seinen vorausschauenden eiskalten Killer kauft man ihm einfach nicht ab. Schade auch, dass Marisa Tomei keine gewichtigere Rolle als nur das schmucke Beiwerk abbekam.

        Insgesamt ist „The Watcher“ (2020) mäßig unterhaltsam und nur wirklich Genrefans zu empfehlen, die mal wieder neues Futter suchen. Immerhin ist der Score von Marco Beltrami (Scream 1-4, Hellboy, The Faculty, LeMans,…) sehr packend und wertet den Film etwas auf.

        6 von 10 Fotoabzüge in einer Stunde entwickelt


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        • Air America (BD)

          Dieser Film war einst der Lieblingsfilm meines Vaters. Entsprechend lief damals bei uns die VHS sehr oft. Jetzt habe ich diesen Film nun locker 25 Jahre nciht mehr gesehen aber natürlich hat dieser Film immer noch einen starken Nostalgiebonus bei mir, auch wenn ich den Romanvorlage nie gelesen habe.
          Robert Downey Jr und Mel Gibsion beide sehr gute Freunde harmonieren hier sehr gut zusammen und spielen beide auf ihre Art sehr cool. Der Humor macht Laune und beide verströmen stets eine angenehme Coolness und Lässigkeit. Wobei die großen Schenkelklopfer ausbleiben.
          Die Action wohldosiert macht Laune mit tollen Explosionen und Flugstands die zwar auf ihre Art simpel aussehen aber nicht ganz ungefährlich sind und natürlich allesamt toll handgemacht und klasse aufgenommen. Hier merkte man auch das Vergleichbar hohe Budget des Films,
          Die Sory ist simpel mit sehr guter Botschaft und die Kulissen und die Atmosphäre dank des tollen Soundtracks macht richtig Laune.
          Insgesamt immer noch ein guter Film für mich, der schöne Erinnerungen an meinen Vater weckt, auch wenn dieser Film für mich damals wie heute jetzt nie der Überfilm war. Spaß macht dieser Film trotzdem noch.

          7/10 Punkte

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          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Bestandteil meiner großen Rubrik "Den könnte ich auch mal wieder gucken".

        • The Warriors (Prime)

          Für mich ein wahrer Klassiker.
          Tolle Bilder, eine starke Atmosphäre und ein passender Soundtrack. 10/10

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          • Massive Talent (4k)

            jawoll. Endlich noch mal ein cooler Nick Cage Streifen!
            Der Film erfindet das Rad nicht neu, aber Cage macht echt Laune und man ist gut unterhalten!
            Technisch ist die Scheibe gut bis sehr gut.

            Als großer Nick Cage Fan bleibt die Scheibe somit in der Sammlung..

            8/10

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            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              Konnte mit dem Film gar nicht warm werden und mich gerade noch bis zum Ende durchkämpfen.

            • bifi
              bifi kommentierte
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              So ist das mit den Geschmäckern…

          • Mad Max: Fury Road - 4K - 10/10

            Einfach gestern (erneut) Lust darauf gehabt.
            Die Anlage schön aufgedreht und den audiovisuellen Rausch genossen. Definitiv ein perfekter Actionfilm, mit spektakulären Stunts und alles was Mad Max eben ausmacht.
            George Miller hat hier einen grandiosen Spagat hingelegt, er hat den Flair der ersten drei Teile, mit ihren trashigen Momenten in die Neuzeit katapultiert. Die Handlung Gott sei dank minimalistisch gehalten, wie es immer war. Dafür die Action zeitgemäß inszeniert, einfach ein Actionspektakel das seines gleichen sucht.
            Was hier an Stunts, coolen Fahrzeugen und skurrilen Figuren präsentiert wird, ist einfach nur Klasse.
            Natürlich erwähne ich erneut den genialen Soundtrack, der das gezeigte bestens untermalt und die ohnehin faszinierenden Bilder, nochmals aufwertet.







            Gruß Harry

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            • The Beekeeper - 7/10 (4K)



              In "The Beekeeper" legt Jason Statham einen brettharten Actionfilm, der an frühere Zeiten erinnert. Inszeniert wurde der Streifen von David Ayer, der für harte Kost bekannt geworden ist. So muss man dem Film auch attestieren, das er eigentlich von Anfang an in die Vollen geht und auch die 18er Freigabe durchaus zu berechtigen weiß. Inhaltlich versucht der Film Jason Statham in eine Art John Wick zu verwandeln, als Person der für eine Art Geheimorganisation tätig war, jetzt aber im Ruhestand weilt, aber nach dem Mord einer Bekannten den Berserker vorholt und als Ein-Mann Armee auf einen Vernichtungsfeldzug geht.... in punkto Action zieht Ayer dabei alle Register und hat hier mit Statham auch den richtigen Mann zur Hand, der in der Lage ist ordentlich zu zulangen. Deftig und blutig gehts zur Sache, da versteht er sein Handwerk und inszeniert das alles handwerklich anständig. Insgesamt alles noch eine Spur blutiger als bei John Wick, wenn auch in Summe nicht ganz so ausgefeilt was die Choreographie angeht. Trotzdem kommen hier Actionfans voll auf ihre Kosten. Etwas komplizierter wirds dann allerdings schon mit Handlung, denn die passt nicht nur auf Blatt Papier, sondern ist teilweise auch arg hohl. Schon allein die Tatsache das es eine Organisation der Beekeeper gibt, die im Schatten des Staates agiert ist strange, das Statham dann aber auch als leibhaftiger Bienenzüchter in Erscheinung tritt dann doch etwas over the top. Überhaupt sind einige der Charaktere mega nervig, vor allem auf Seiten der Widersacher gehen da einige Figuren schon ziemlich auf den Keks. Generell sind die Dialoge oft recht dümmlich, auch so ein Markenzeichen aus anderen Ayer-Filmen, was auf Dauer dann aber auch anstrengend wird. Als reiner Actionfilm, den man nicht allzu ernst nehmen sollte, kann der Film aber durchaus gut unterhalten und Fans des wortkargen Briten kommen in jeden Fall auf ihre Kosten.

              In meinem Statham-Ranking landet der Film im vorderen Mittelfeld. Kein Transporter oder Homefront, aber auch deutlich besser als z.B. Redemption oder Chaos

              ---
              Bild 4K UHD: Das Bild der 4K UHD Disc kann überzeugen, wenn auch nicht vollkommen. HDR kommt gut zur Geltung, gibt immer mal wieder schöne Szenen mit schönen Spitzlichtern. In punkto Schärfe fehlt das letzte Quäntchen.
              Zuletzt geändert von movieguide; 29.03.2025, 11:31.

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              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Inhaltlich gehe ich voll und ganz mit dir mit… daher gab ich dem Streifen, der für eine einmalige Sichtung allemal reicht, 6 von 10 Punkten.

              • movieguide
                movieguide kommentierte
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                Alex Gabler ich sag mal so, ich schaue einen Statham Film in der Regel nicht der Handlung wegen, die sind ja meist eher simpel gestrickt. Die Action holt hier noch die Kohlen aus dem Feuer. Als Film für Zwischendurch passt das für mich, es gibt aber bessere Streifen wo diese Mischung etwas besser gelungen ist: Safe und Homefront zum Beispiel.

            • Asterix der Gallier (BD)

              An sich mag ich Asterix sehr empfand schon als kleiner Junge das Asterix der Gallier einer der Schwächeren Asterix Filme waren.
              Ich wollte den aber mal wieder sehen da wir in Frankreich am Asterix Park vorbei kamen.
              Dieser Film hat natürlich noch einen gewissen Nostalgie Bonus und entsprechend hatte er noch einigermaßen Charme bei mir. Auch wenn der Zeichentrick Style schon angestaubt war.
              Meiner Frau hat dieser Film gar nicht gefallen und hat diesen nach der Hälfte abgebrochen. Sie meinte dieser Film ist nicht lustig.
              Die Story ist simpel und konzentriert sich für mich zu sehr auf Asterix und hat zu wenig Obelix. Hab mir hier schon immer mehr Obelix gewünscht.
              Immerhin ist die Laufzeit mit 68 Minuten angenehm und für mich somit nicht langweilig.
              Der Wortwitz der damaligen deutschen Syncro war sehr knuffig, wenn auch etwas angestaubt.
              Insgesamt immer noch ein ganz netter Asterimx Film der in erster Linie von seinem Nostalgiebonus lebt. Es ist nicht der Schwächste Asterix, aber weit weg davon der beste Asterix zu sein.

              5,75/10

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              • Count Dooku
                Count Dooku kommentierte
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                Da war auch die Vorlage nicht besonders. Der Film wurde ja ohne die Erlaubnis von Gosciny und Uderzo gemacht und sie haben nur zugestimmt weil er schon fertig. Danach haben sie ein Mitspracherecht für die Filme erwirkt.

              • Count Dooku
                Count Dooku kommentierte
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                Welche Synchro hast du eigentlich geschaut? Da gibt es zwei deutsche Versionen, eine davon mit Frank Zander.

              • Sawasdee1983
                Sawasdee1983 kommentierte
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                Count Dooku die mit Zander, die war ich von klein auf gewohnt

            • IMG_2026.jpeg

              Die drei Amigos (Blu Ray)

              1916 macht sich Carmen auf die Suche nach jemandem, der bereit ist, ihr Dorf von dem bösen Banditen El Guapo zu befreien, der Schutzgelder von ihren Leuten erpresst. Sie sieht einen Film, der die Abenteuer von "Den drei Amigos" zeigt, Stummfilmhelden, die den Hilflosen helfen und den Unterdrücker besiegen. Aus irgendeinem Grund hat sie die Idee, dass die drei echt sind und schickt ihnen ein Telegramm nach Hollywood, Kalifornien, in dem sie sie bittet, ihrem Dorf Santo Poco zu helfen und diese der Meinung wären, dass sie dort lediglich eine Show abziehen müssen.

              "Und denkt immer daran! Wo immer Ungerechtigkeit herrscht, da findet ihr uns. Wo immer es Leiden gibt, wir werden dort sein. Wo immer die Freiheit bedroht ist... da findet ihr... DIE DREI AMIGOS!!"

              Die 1986 von John Landis („Der Prinz aus Zamunda“, „Spione wie wir“) inszenierte Western Komödie hat einen großen Vorteil: drei charmante Comedians namens Steve Martin, Chevy Chase und Martin Short als Lucky Day, Dusty Bottoms und Ned Niederländer. Erneut tue ich mir schwer, den Film fair zu bewerten, ohne die Nostalgie-Brille aufzusetzen. Im Grunde genommen ist die Story auf ein Minimum reduziert. Dazu gibts einige Gags und Ideen, die wie ein Fremdkörper wirken (der singende Busch, der unsichtbare, die Gesangseinlage inzwischen eines Kojoten einer Schildkröte und einigen Gummi-Kakteen). Auch verstehe ich nicht, was El Guapo vom Dorf Santo Poco will, da die Einwohner ohnehin nichts wertvolles haben.
              Aber sei’s drum.

              Ich mag die drei Hauptdarsteller einfach und erlebe mit ihnen hier ein kleines, simples und ab und an lächerliches kleines Western-Abenteuer, bei dem sie über sich selbst hinaus wachsen. Für mich ist der Film nicht gut gealtert (immerhin ist er fast 40 Jahre alt) aber wenn ich ein Auge zudrücke, kann ich immer noch Spaß damit haben - auch wenn der Humor recht seicht ist und alle drei Comedians auch schon bessere Filme abgeliefert haben.
              Ich will den Film niemanden mies machen, aber man sollte definitiv die Nostalgie-Brille aufgesetzt haben und/oder die drei Hauptdarsteller mögen (aber wer mag sie nicht?!) ich für meinen Teil mag diese herrlich doofen Dialoge und diesen ganzen Klamauk der 80er Jahre. Mein Lieblingsgag ist und bleibt aber die Szene, bei der Steve und Martin nur mehr einen Schluck Wasser bzw. Sand in der trinkflache haben, kurz vorm verdursten sind und Chevy einen großen Schluck aus seiner nimmt und die halbvolle Flasche auf den Boden wirft, um dann ein lippenbalsam zu verwenden. Einfach herrlich!

              Was mir auch wieder sofort auffiel, war der prägnante und unverwechselbare Score von Elmer Bernstein („Ghostbusters“, „Ich glaub‘ mich knutscht ein Elch“), der hier wieder sehr gut passt.
              Apropos Score, die beigelegte Soundtrack CD läuft 40 Minuten und bietet alle Tracks des Films.

              Das Bild hingegen hätte echt mal eine Bearbeitung nötig denn neben vereinzelten schlieren (Ghosting) im ersten Drittel des Films gibt’s auf oft kein sauber aufgelöstes Filmkorn zu sehen. Immerhin ist die Schärfe solide und auch der Schwarzwert passt. Ab und an gibts aber zu satte Farben, was evtl. dem Genre geschuldet ist.

              7 von 10 Platzpatronen im Revolver
              Zuletzt geändert von Alex Gabler; 29.03.2025, 19:43.

              Kommentar


              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Ein 10er!

            • Der weiße Hai - 4K - 7/10

              Vorgesehen war Rain Man für heute Abend, aber es kam anders. Mein Schwager ist spontan vorbeigekommen, berichtete von seinem Vierwöchigen Australien Urlaub und den Tauchgängen. Und sprach begeistert vom Great Barrier Reef, sowie der Vielfalt dort und den Begegnungen mit Haien, inklusive vielen Bildern.

              Schwupp, meine Frau interessiert, einige Bilder vom Schwager geschaut und plötzlich war der weiße Hai im Mittelpunkt.

              Von meiner Frau vorgeschlagen, bei mir auf der Streichliste, weil ich lange kein Verlangen auf den Film gehabt habe.

              Nun also eingelegt, vorab, er wird nicht verkauft. Der Film, fasziniert auch heute noch. Damit das er wenig zeigt und dennoch Ängste schürt. Er baut minutiös Spannung auf, bietet gut ausgearbeitete Figuren und der Soundtrack ist eh Kult.
              Manchmal muss man einfach ins Regal greifen, auch wenn man den Film x-mal gesehen hat, man meint, er unterhält nicht mehr.. manchmal wird man überrascht.

              Die 4K Version ist natürlich die beste Variante, beim Ton bin ich Retro, nehme die 2.0, so wie ich ihn kenne und zwecks der Synchro schätze.

              Und auch wenn einiges vielleicht etwas altbacken wirkt, hat er sich dennoch eine 7 von 10 verdient, es bleibt ein packender Film.






              Gruß Harry

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              • IMG_2027.jpeg

                Krieg der Welten (2005) (4K UHD)

                Während die Erde von außerirdischen dreibeinigen Kampfmaschinen angegriffen wird, kämpft eine Familie ums Überleben.

                Für mich ein zeitloser Spielberg-Klassiker, der ca. 1x im Jahr bei mir im Player landet.
                Klar, das Glück, das Tom Cruise hier im Film hat ist schon sehr grenzwertig bzw. arg übertrieben, sein overacting ist auch nicht gerade toll und auch das Ende finde ich nach wie vor viel zu einfach gestrickt, aber die Spannung und die düstere Atmosphäre die der Film erzeugt (vor allem im Keller von Tim Robbins) ist schon klasse inszeniert. Man ist als Zuschauer immer mittendrin im Geschehen und da der Film viele abwechslungsreiche Locations bietet, gibts auch keinerlei Längen.

                Die Kamera-Arbeit finde ich nach wie vor großartig. Alleine die Szene als sie mit dem Auto auf dem Highway an stehengebliebenen Autos vorbeifahren, bei der die Kamera um das Auto kreist, dann wieder im Auto ist und wieder herausfährt, ist einfach großartig.

                Das 4K UHD Bild im Vollbild Ansichtsformat 1,85:1 ist schwer zu bewerten. Bei der alten und der beiliegenden Blu Ray sind einige Szenen arg überbelichtet aber scharf - ähnlich wie bei „Minority Report“. Die UHD schafft hier etwas mehr an Schärfe, entlarvt dafür aber die CGI-Effekte als solche. Filmkorn wird fein aufgelöst ständig wiedergegeben. Die Farben sind leicht entsättigt und kühl und der Schwarzwert schön satt. Eine vorzeige UHD ist der Film nicht, besser als die Blu Ray ist sie aber schon.

                Dafür bietet der 5.1 DD keinen Grund zur Beanstandung. Wenn die Tripods auftauchen und ihren markanten Ton abgeben, gibt’s auch schon mal einen satten Tiefbass. Dialoge sind meist klar verständlich, lediglich in 2-3 Actionszenen kann das Gesagte schon mal kurz untergehen.
                Der Score von John Williams ist jederzeit passend und unterstreicht jederzeit die Stimmung im Film.

                8 von 10 Tripods

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                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  Die Fanning nervt mich immer. Aber das tun sie und ihre Schwester in jedem Film.

                  Ansonsten gehört der Streifen auch zu meiner Rubrik "Den könnte ich auch mal wieder gucken!".

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Sonny ich finde, Fanning spielt hier besser als Cruise. :) Hier gibts zu viel overacting seinerseits.

              • Tyler Perry's Doppelspiel (Prime)

                Schauspieler, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Tyler Perry gehört zu den reichsten und mächtigsten Männern in Hollywood und da dein neuster Film letzten Monat zu den Top 10 der erfolgreichsten Amazon Filmen weltweit gehört, war ich neugierig auf diesen Film auch wenn seine Titel bei den Kritikern nicht immer gut wegkommen.
                Was man hier kriegt ist ein klassischer Verschwörungthriller alter Schule. Das Thema natürlich immer noch sehr aktuell und mal aus nem anderen Blickwinkel umgesetzt aber auch viel Potential liegen lässt.
                Da dieser Film stellenweise schon sehr auf die Schmalzdrüse drückt hat dieser Film schon so einige Längen. Irgendwann wird auch das ständige Rumgeheule anstrengend.
                Vampire Diaries Schnuckelchen Katerina Graham ist zwar immer noch hübsch anzuschauen aber sie hatte schon Schwierigkeiten diesen Film zu tragen. Zumal auch die ständigen Stimmungsschwankungen ihrerseits im Verlauf recht nervig sind.
                Die Story ist bei all den Twists auch sehr vorhersehbar nur was die Logik angeht, das wird hier knallhart ignoriert.
                Interessant ist dieser Film aufgrund dee zweiten Hälfte als man vom Drama in Richtung Thriller wechselt. Da gibt es ein paar schöne spannende Momente, aber wie gesagt alles sehr vorhersehbar. Wobei wo die erste Hälfte sehr lang war, war die zweite Hälfte gefühlt zu kurz.
                In der Summe für eine verregneten Sonntag Nachmittag ganz nett anzuschauen aber man verpasst nichts, wenn man diesen Film ignoriert.

                4,75/10 (Punkte)

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