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10.000 B.C. (Blu Ray)
In jungen Jahren verliebt sich D'Leh in ein Mädchen mit blauen Augen namens Evolet, das, wie es in der Prophezeiung vorhergesagt wurde, den hungernden Menschen in ihrem Volk helfen wird. Seine Reise vom Jäger zum Krieger wird ebenfalls vorhergesagt. Wenig später überfällt ein mysteriöser Stamm sein Dorf und versklavt die meisten seiner Freunde - einschließlich Evolet. Er und eine kleine Gruppe, angeführt von dem Stammesälten Tic'Tic müssen die Verfolgung aufnehmen, um den Stamm zu besiegen und ihr Volk zu befreien.
Das klingt doch alles recht cool. Leider entpuppt sich der 2008 von Roland Emmerich („Independence Day“, „Der Patriot“) inszenierte Abenteuerfilm als fast seelenloses Werk.
„10.0000 B.C.“ ist altmodisches episches Geschichtenerzählen, komplett mit einem Erzähler, Weisen Männern, Omen, Geister, Schicksale und vergessene mystische Kulturen. Die Charaktere sind eindimensionale Darstellungen von Gut und Böse gefolgt von den Lehrbuch-Prüfungen des Helden bis zu seinem Abschluss. Man weiß wer der Gute ist und man weiß, was er tun muss. So simpel ist die Story.
Immerhin passen die schauwerte, die Kostüme und die Ausstattung, die wirklich abwechslungsreiche Setting bietet: egal ob im Schnee, im Dschungel oder in der Wüste, unser Held durchstreift sie alle. Aber auch die Action ist oft erstaunlich unterhaltsam. Kämpfe gegen Mammuts, Säbelzahntiger oder Bösewichte, alles recht gut gemacht. Auch der Cast passt. Auch die Kameraarbeit und der Score passen gut zum Film selbst.
Leider gibt’s viele kitschige Dialoge zum Augenrollen und auch geschichtlich soll anscheinend nicht immer alles passen, was mir als Laien gar nicht mal so auffiel. Auch manche Greenscreen Aufnahme sticht unschön als solche hervor.
„10.0000 B.C.“ ist ein ordentlicher, wenn auch nicht sonderlich einfallsreicher, Abenteuerfilm, der das Rad nicht neu erfindet und eindimensionale Charaktere aufwartet. Wer sich daran nicht stört, bekommt 104 Minuten Steinzeit feeling a la Emmerich serviert und man bekommt was man erwartet.
Ich fand ihn cool ihn wieder mal gesehen zu haben, Sammlungsrelevant ist „10.0000 B.C.“ aber nicht.
6,5 von 10 selbstgebastelte Knochenketten
10.000 B.C. (Blu Ray)
In jungen Jahren verliebt sich D'Leh in ein Mädchen mit blauen Augen namens Evolet, das, wie es in der Prophezeiung vorhergesagt wurde, den hungernden Menschen in ihrem Volk helfen wird. Seine Reise vom Jäger zum Krieger wird ebenfalls vorhergesagt. Wenig später überfällt ein mysteriöser Stamm sein Dorf und versklavt die meisten seiner Freunde - einschließlich Evolet. Er und eine kleine Gruppe, angeführt von dem Stammesälten Tic'Tic müssen die Verfolgung aufnehmen, um den Stamm zu besiegen und ihr Volk zu befreien.
Das klingt doch alles recht cool. Leider entpuppt sich der 2008 von Roland Emmerich („Independence Day“, „Der Patriot“) inszenierte Abenteuerfilm als fast seelenloses Werk.
„10.0000 B.C.“ ist altmodisches episches Geschichtenerzählen, komplett mit einem Erzähler, Weisen Männern, Omen, Geister, Schicksale und vergessene mystische Kulturen. Die Charaktere sind eindimensionale Darstellungen von Gut und Böse gefolgt von den Lehrbuch-Prüfungen des Helden bis zu seinem Abschluss. Man weiß wer der Gute ist und man weiß, was er tun muss. So simpel ist die Story.
Immerhin passen die schauwerte, die Kostüme und die Ausstattung, die wirklich abwechslungsreiche Setting bietet: egal ob im Schnee, im Dschungel oder in der Wüste, unser Held durchstreift sie alle. Aber auch die Action ist oft erstaunlich unterhaltsam. Kämpfe gegen Mammuts, Säbelzahntiger oder Bösewichte, alles recht gut gemacht. Auch der Cast passt. Auch die Kameraarbeit und der Score passen gut zum Film selbst.
Leider gibt’s viele kitschige Dialoge zum Augenrollen und auch geschichtlich soll anscheinend nicht immer alles passen, was mir als Laien gar nicht mal so auffiel. Auch manche Greenscreen Aufnahme sticht unschön als solche hervor.
„10.0000 B.C.“ ist ein ordentlicher, wenn auch nicht sonderlich einfallsreicher, Abenteuerfilm, der das Rad nicht neu erfindet und eindimensionale Charaktere aufwartet. Wer sich daran nicht stört, bekommt 104 Minuten Steinzeit feeling a la Emmerich serviert und man bekommt was man erwartet.
Ich fand ihn cool ihn wieder mal gesehen zu haben, Sammlungsrelevant ist „10.0000 B.C.“ aber nicht.
6,5 von 10 selbstgebastelte Knochenketten
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