Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Meine 4K UHD Filmbewertung

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • IMG_1797.jpeg

    Resident Evil Retribution

    Das 4K UHD Bild ist dagegen verdammt gut. Klar, etwas clean aber messerscharf, mit tollem Schwarzwert und guter Durchzeichnung. Kontrastflanken lassen metallische Gegenstände, nasse Oberflächen oder Lichter sehr hell herausstrahlen - so mag ich das. Dank einer durchgängig hohen Datenrate über 70-80 Mbit/S gibts auch sehr viele Details zu bestaunen. Narben und Blutspritzer kommen schön saftig rüber und auch sonst gibt’s bis auf manch schlechte CGI Effekte nichts zu bemängeln. Alles top.

    Ebenso hochwertig ist auch der deutsche DTS-HD MA Ton der sehr dynamisch und präzise daherkommt. Der Subwoofer darf während der Explosionen und des generischen Industrial Sounds mitmischen. Dialoge sind auch in actionreicheren Szenen immer gut hörbar.

    Kommentar


    • Twister (1996)

      Das 4K Bild überzeugt auf ganzer Ebene, alles erscheint schärfer, kontrastreicher und farblich frischer.
      Wobei farblich hier ordentlich nachgebessert worden ist.
      Der Film erscheint natürlicher, die teils wärmere Farbgebung steht ihm besser. Dazu wirken die dramatischen Szenen nun kühler und düsterer. Das wirkt in Summe alles authentischer und bei den Stürmen bedrohlicher. Abschließend ist anzumerken, das Bild wurde nicht glattgebügelt, das Filmkorn blieb erhalten und wird fein aufgelöst.




      Gruß Harry

      Kommentar


      • IMG_1829.jpeg

        The Sword and the Sorcerer

        Das Bild der 4K UHD im Vollbild Ansichtsformat ist vor allem eines: voller Filmkorn. Zwar fein aufgelöst aber dennoch wuselig. Und zwar konstant. In hellen Szenen fällt es nicht so auf aber in den vielen wenig beleuchteten Szenen wo vielleicht auch viel Schatten und Nebel dabei ist, kann es dann schon mal unschön werden. Dazu ist der Film auch nie wirklich scharf. Ich hörte, dass die Blu Ray schon nicht gut ist aber die UHD ist auch nicht wirklich 4K würdig. Alles wirkt soft und wie weich gezeichnet. Details gibts wirklich nur in gut ausgeleuchteten Szenen.
        HDR sorgt für glänzen in den Augen und Rüstungen. Auch magische Farbeffekte profitieren vom erweiterten Farbraum und Kontrast und strahlen heraus. Farben werden sehr warm wiedergegeben.
        Insgesamt eine schwache UHD.

        Der deutsche DTS-HD 2.0 Ton ist zweckmäßig - bietet aber starke und bekannte Synchronsprecher.

        Kommentar


        • IMG_1846.jpeg

          Constantine (UK Fassung)

          Das 4K UHD Dolby Vision Bild ist gut. Nicht umwerfend erstaunlich, aber ein willkommenes Upgrade zur doch betagten und weichen Blu Ray. Das Problem, das mit einer Reihe von großen visuellen effektlastigen Filmen dieser Ära und dem 4K-Format besteht, ist, dass es weitgehend durch die Finishing-Techniken dieser Zeit nicht ganz ausgereizt werden kann. Gedreht auf Super 35, wurde es dann nur auf einem digitalen 2K-DI fertiggestellt und daher sind Verbesserungen in Details und den CGI-Effekten von der jeweiligen Szene abhängig. Jedes Mal, wenn wir menschliche Schauspieler an praktischen und realen Orten haben, sehen die Verbesserungen in Bezug auf Bildklarheit, feine Details, Plastizität, Kanten und Maserungen fantastisch aus. Es ist ein erkennbares Upgrade von der alten VC-1 codierten Blu-ray. Wenn Effekte überhand nehmen, bleiben diese in 2k Auflösung, was bei diesem „schmuddeligen“ und „grainigen“, also mit feinstem Filmkorn angereicherten Bild, gar nicht mal so auffällt.
          Der schärfste Film war „Constantine“ ohnehin nicht.

          Insgesamt kann man sagen, dass die Schärfe nur bedingt zunimmt, allerdings durch den guten Schwarzwert und Dolby Vision eine gute Plastizität entsteht und der Film einfach besser aussieht. Spitzlichter gibt’s in Form von hellen Lampen oder das glitzern in den Augen. Auch Johns Hemd war noch nie so strahlend weiß. In dunklen Szenen kann es auf neutralen Flächen schon mal etwas wuseln.
          Für große Fans des Film ein Upgrade wert, alle anderen können mit der Blu Ray glücklich bleiben.

          Edit: bei meiner UK Fassung haben die beiden Engel in der Bar wie eh und je unterschiedliche Augenfarben und nicht wie bei Timo Wolters besprochen einheitliche Augenfarben.

          Der Dolby Digital 5.1 Ton bietet saubere Dialoge und nette Effekte aus den Rears. Mit aktuellen Produktionen kann der Film natürlich nicht mithalten, dafür fehlt es etwas an Dynamik. Insgesamt passt es aber.

          Kommentar


          • Fargo

            Die 4K zeigt gleich zu Beginn, das Filmkorn ist erhalten geblieben, wenn sich der Abschleppwagen langsam aus dem Schneeweißen Hintergrund herauskristallisiert.
            Da wuselt zwar das Filmkorn, ist aber feiner aufgelöst, zudem merkt man die bessere Durchzeichnung, der Abschleppwagen ist definitiv früher zu erkennen. Dank besserem Schwarzwert gegenüber der Blu-Ray, wirkt das Bild plastischer und kontrastreicher. Ebenfalls die Schärfe hat gut zugelegt, sein es Details in den Gesichtern, der Kleidung oder auch in der halbtotalen an Autos und Gebäuden. Hier entdeckt man mehr Einzelheiten als zuvor, auch farblich erscheint der Film stimmiger, nicht ganz so kräftig wie gewohnt. Dennoch bietet er z.B. im Autohaus authentisch glänzenden Chrom und Felgen der Autos, auch deren Lack sieht bestens aus. Oder die Marke auf der Mütze von Marge, erscheint einfach realistischer, strahlender und auch schärfer. Insgesamt definitiv eine Steigerung die Spaß macht, einzig wahre Filmkorn-Hasser werden in einigen sehr hellen Szenen nicht unbedingt glücklich sein, wenn auch wie erwähnt, das Filmkorn feiner aufgelöst ist.




            Gruß Harry

            Kommentar


            • IMG_1852.jpeg

              Die Mumie (1999)

              Das 4K UHD Bild ist grösstenteils gut. Farben kommen schön warm, golden und passend daher. Schwarz ist sehr satt und bietet eine gute Durchzeichnung. Details werden nicht verschluckt. Das Bild wirkt modern, in hellen Bereichen mit feinem Filmkorn welches in den dunkleren Passagen irgendwie weggefiltert wurde und das Bild dort dann leicht künstlich aussehen kann. Ich fand es halb so wild und war beeindruckt, wieviele Details sich ausmachen lassen… auch in den weit hinteren Bereichen. Da kann man noch Kanten und Maserungen auf Steinen erkennen, die die Blu Ray nicht bot. Auch Hautporen und Haare kann man in gut ausgeleuchteten Szenen perfekt ausmachen. Dank HDR gibts tolle Farbverläufe und Kräfte Farben. Alleine in wie vielen Nuancen der Sand dargestellt werden kann oder wie glänzende Oberflächen heraus stechen können . Toll. Ich bin mit dem Bild zufrieden - Luft nach oben gibt’s aber dennoch.

              Vom DTS:X HD MA Ton war ich etwas enttäuscht, da „von oben“ lediglich der Score und kaum aktive Soundeffekte kamen. Immerhin gabs ne gute dialogverständlichkeit und nette Surround Effekte . Auch der Subwoofer bekommt etwas zu tun, auch wenn er mehr Druck hätte haben können.

              Kommentar


              • IMG_1856.jpeg

                Signs - Zeichen

                Das 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,85:1 ist zu allererst strahlend. Schön hell aufgeleuchtet in den tagesszenen aber auch schmuddelig dunkel und gefährlich in den Nachtszenen. Am Tag gibt es sehr schöne warme Spätsommer Goldtöne während es nachts blauschwarz scheint. Nachts leidet manchmal die Durchzeichnung und Gesichter sind (bewusst?) nur zur Hälfte erkennbar.
                Dafür gibts tagsüber unzählige neue Details. Bereits in der ersten Szenen erkennt man jede einzelne Metallstrebe des Grills. Danach kann man an Gibsons t-Shirt jeden Fussel erkennen. Aber auch Hautporen und Haare lassen sich einzeln ausmachen. Dazu noch diese wunderschöne natürliche warme Farbpalette mit tollen Übergängen, Spitzenhelligkeiten im funkeln der Augen, Scheinwerfern, Aluhüten und Taschenlampen und fertig ist das beeindruckende HDR-Bild, welches definitiv ein Upgrade wert ist. Ich konnte mich fast nicht satt sehen, an den vielen schönen Details. Filmkorn wird sehr sehr fein aufgelöst wiedergegeben und bietet so ein analoges Bild.
                Natürlich gibt’s auch wenige weiche Abschnitte und der Schwarzwert könnte auch satter mit besserer Durchzeichnung sein, aber der Großteil des Films strahlt in neuem Glanz. Ich bin positiv überrascht und rate jedem zu einem Upgrade.

                Der deutsche DTS-HD HR 5.1 ist auch noch mal ein Ticken präziser als der DTS Tom der Blu Ray. Wenn Gibson mit der Taschenlampe in der Hand ins nächtliche Maisfeld geht, fühlt man sich mittendrin. Von überall her raschelt es - top. Auch Dialoge sind jederzeit klar erkennbar und auch die Synchronstimmen sind sehr angenehm über den Center Lautsprecher zu hören. Effektgeräusche gibts immer wieder an den richtigen Stellen - ein Actionfeuerwerk darf man natürlich nicht erwarten.

                Kommentar


                • IMG_1870.jpeg

                  The Sixth Sense

                  Das Bild ist im Großen und Ganzen genau so gut geworden wie bei der zeitgleich erschienenen „Signs“ 4K UHD.
                  Das 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,85:1 ist etwas strahlender als die alte Blu Ray. Schön hell aufgeleuchtet in den tagesszenen aber auch schmuddelig dunkel und atmosphärisch in den Nachtszenen. Am Tag gibt es sehr schöne warme Spätsommer Brauntöne während es nachts blauschwarz scheint. Die Blu Ray hatte noch eher kühlere Farben, die ich aber auch passend fand. Nachts leidet manchmal die Durchzeichnung und Gesichter sind etwas schlechter erkennbar.

                  Dafür gibts tagsüber unzählige neue Details. Bereits nach dem Vorfall in Dr. Crowes Wohnung zu Beginn erkennt man jeden einzelnen roten Backstein an den Häuserwänden Philadelphias. Danach kann man an Bruce Willis jeden Fussel des Sakkos erkennen. Aber auch Hautporen und Haare lassen sich einzeln ausmachen. Dazu noch diese wunderschöne natürliche warme Farbpalette mit tollen Übergängen, „dezenten“ bzw. unaufdringliche Spitzenhelligkeiten im Funkeln der Augen, glänzenden und verchromten Oberflächen (zB an den Karosserien) und fertig ist das beeindruckende HDR-Bild, welches definitiv ein Upgrade wert ist. Filmkorn wird sehr sehr fein aufgelöst wiedergegeben und bietet so ein analoges Bild.

                  Natürlich gibt’s auch wenige weiche Abschnitte und der Schwarzwert könnte auch satter mit besserer Durchzeichnung sein, aber der Großteil des Films strahlt in neuem Glanz. Ich bin positiv überrascht und rate jedem zu einem Upgrade zur doch recht betagten und fast schon schmuddeligen Blu Ray.

                  Der deutsche DTS-HD HR 5.1 ist der gleich gute und präzise wie auf der Blu Ray. Alleine wenn Crowes Frau zu Beginn in den Keller geht um eine Flasche Wein zu hole , gibt es schon so viele präzise Sounds fürs Ohr, die richtig Spaß machen. Soundfetischisten bekommen aber auch noch über den gesamten Film hinweg direktionale Effekte, einen fast schon subtilen Grundton, der immer dann zu hören ist, wenn es gruselig werden soll und den phantastischen Score von James Newton Howard über alle Lautsprecher zu hören. Aber auch die Dialoge sind jederzeit klar erkennbar und auch die Synchronstimmen sind sehr angenehm über den Center Lautsprecher zu hören. Effektgeräusche gibts immer wieder an den richtigen Stellen - ein Actionfeuerwerk darf man natürlich nicht erwarten.

                  Kommentar


                  • IMG_1889.jpeg

                    Willow

                    zum 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,85:1, welches zuerst mal für Ernüchterung sorgte. Zuerst vermutet man eine gute Blu Ray Bildqualität, was in vielen Fällen ja sogar stimmt. Allerdings und bei genauerer Betrachtung sieht man dann doch natürliche, satte und warme Farben - vor allem an den Kleidungen. Auch feine Verbesserungen beim detailgrad lasen sich ausmachen - keine Tag Nacht Unterschiede aber dennoch Verbesserungen. Das durchgängig präsente Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben, der Schwarzwert ist schön satt ohne an Durchzeichnung zu verlieren - hier gibts dann eher Detailverluste in wenigen Kontraststarken Szenen, wie zu beginn als die Frau mit dem Baby im Schnee geht. Dieser ist zwar schön und natürlich weiß, verschluckt aber Details im Hellen. Immerhin passiert dies nur ganz selten. Auch die Gesamthelligkeit
                    Das Schärfe ist etwas wechselhaft, denn während es wirklich scharfe Bilder mit vielen Details gibt (meist in Nahaufnahmen) gibt es leider auch einige weichere Bilder. Es ist ein ständiges auf und ab der Schärfe. Dank des tollen Schwarzwertes und dem dynamischen Kontrast in Form von Dolby Vision wirkt das Bild aber sehr oft plastisch, trotz seines Alters. Auch Spitzenhelligkeiten wie der Glanz in den Augen, helle Reflexionen in Pfützen, auf Felsen oder auf Rüstungen sehen schon toll aus. Als ich zu meiner kleinen sagte, dass „Willow“ ein älterer Film sei, antwortete diese, dass er aber gar nicht alt aussieht, was ja eigentlich wieder für die Qualität dieser UHD aus dem Hause Disney/ LEONINE spricht.
                    Wenn überlagerte Spezialeffekte zu sehen sind, wie zum Beispiel wenn die zwei kleinen Brownies im Bild sind, lassen diese sich über die UHD nun noch mehr als spezialeffekte ausmachen, da sie oftmals eine dunkle Kontur aufweisen. Auch einige weiche Szenen, meist in dunklen oder nebligen Bereichen, lassen sich nicht leugnen.
                    Insgesamt kann man sagen, dass „Willow“ nie besser und frischer ausgesehen hat und man eine gute UHD erstellt hat, der ganz große Wow-Effekt dürfte aber bei vielen ausfallen. Für das Alter des Filmes geht es aber meiner Meinung nach schon in Ordnung.
                    Fans können getrost upgraden oder auf ein Schnäppchen warten, die blu RAY austauschen sollte man aber auf alle Fälle.

                    Der DTS-HD Master Audio 5.1 Ton ist der selbe wie schon auf der Blu Ray und bietet klare Dialoge, die nur ganz ganz selten muffig erklingen. Es gibt zwar einige nette Surround Effekte und auch der Score von James Horner kommt aus allen Speakern, dennoch ist der Film doch recht frontlastig. Für einen Fantasy-Film aus den 80ern aber immer noch gut genug. Der Subwoofer hätte mehr Punch haben können und überhaupt fehlt es etwas an Dynamik, da der Film aber eher Familien ansprechen soll, ist das schon ok.

                    Kommentar




                    • ESCAPE FROM NEW YORK war 1981 ein dystopischer Science-Fiction Film, unterdessen wurden John Carpenters Zukunftsvision allerdings von der Realität eingeholt und zum Glück am Ende nicht ganz so schlimm.

                      Im Jahre 1997 ist New Yorks Stadtteil Manhatten ein Hochsicherheitsgefängnis. Als der Präsident der USA in einer Rettungskapsel dort abstürzt, ist es an dem Gefangenen Snake Plisken, ihn dort wieder rauszuholen...
                      Für Kurt Russell ist die Figur des Snake Plisken einer der wichtigsten seiner Karriere und gehört genauso zu den 80'er Jahren wie Rambo und Termintor. Zwar ist der wortkarge Held nicht ganz auf Augenhöhe mit den großen Vorbildern, aber dank seines einzigartigen Erscheinungsbildes dennoch ein wichtige Figur im Actiongenre.

                      Carpenters Zukunftswelt in "Escape from New York" lebt von schrägen Figuren wie dem Duke und vor allem seiner Atmosphäre. Da der Film die meiste Zeit bei Nacht spielt, erinnert das Szenario auch eher an ein Ghetto. Carpenter, der auch hier den Soundtrack geschrieben hat, unterlegt das allerdings wieder wunderbar mit seiner eigenen Note, die den Film dann doch nochmal um eine Stufe heben kann. Im Gegensatz zu manch anderen Film dieser Zeit ist ESCAPE allerdings nicht so gut gealtert, was sicher auch daran liegen mag das er auch für damalige Verhältnisse keine Großproduktion war. So passiert actiontechnisch eigentlich recht wenig, was wirklich in Erinnerung bleibt. So wirkt die Zukunftswelt heute einwenig angestaubt, wobei das New Yorker Setting gut gelungen ist. Mir gefällt die zweite Carpenter/Russell Zusammenarbeit THE THING insgesamt etwas besser, aber auch ESCAPE gehört ohne Zweifel zu den Klassikern der 80er Jahre.

                      ---

                      Bild 4K/UHD: Ich hatte seinerzeit die BluRay Erstauflage und die war richtig mies... da muss man hier schon regelrecht von einem Quantensprung sprechen. Zwar ist das Bild sicherlich kein 4K-Referenzbild, aber insgesamt doch für das Alter richtig gut. Die Schärfe ist durchgängig auf gehobenen HD-Niveau, das neu angefertigte 4K-Master bügelt da eine ganze Menge Schnitzer die man noch aus früheren Auflagen kannte aus. Hin und wieder gibt es produktionsbedingt ein paar Unschärfen, das hält sich aber in Grenzen. Auch HDR kann hier punktuell das Bild zusätzlich noch etwas aufwerten, flackerte Lichter und plastisches Feuer zum Beispiel. Gut

                      Ton: Der deutsche 5.1 Upmix hat eigentlich ein ganz gutes Klangbild, vor allem der Soundtrack wird gut rübergebracht. Ansonsten gibt es hin und wieder ein paar Verzerrungen in den Höhen und erwartungsgemäß spielt sich ein Großteil auf den vorderen Kanälen ab. Gut

                      Kommentar


                      • IMG_1915.jpeg

                        Mortal Kombat (2021)

                        Das 4K UHD Bild im Ansichtsverhältnis 2,39:1 macht eine hervorragende Figur und bietet bei hohem Detailgrad ein angenehm scharfes 4K Erlebnis. Grund dafür sind moderne ARRI Alexa Kameras. Der Kontrast wurde perfekt eingestellt und die breite Farbpalette zeigt sich vor allem auf der UHD gesättigt, sodass das Bild äußerst plastisch erscheint. Nebenbei gibt es unzählige Details wie Gesichtsnarben/falten und unzählige plastische Oberflächenstrukturen zu bestaunen. Dank HDR gibts schöne Farbverläufe und viele Helligkeitsspitzen wie Scheinwerfer und Lampen, aber auch Pfützen und glänzende blutige Kratzer und Narben - das alles darf schön herausstechen. Der Schwarzwert lässt zwar genug Details in den dunklen Szenen erkennen könnte aber vor allem bei einigen CGI-Szenen rund um den Kämpfer „Goro“ noch einen Ticken satter ausfallen. Auch wurden einige Randunscharfen ausgemacht. „Mortal Kombat“ (2021) bietet alles in allem ein modernes Bild, das sich im oberen Mittelfeld einordnen darf.

                        Dieses Mal entschied sich Warner für ihre deutsche Fassung für eine komprimierte Dolby Digital 5.1 Tonspur, während die originale Spur mit einem englischen Dolby Atmos True HD-Ton daherkommt. Aber es darf Entwarnung gegeben werden, denn es wurden außerordentlich viele Informationen auf die deutsche Tonspur gepackt, die sich nicht wirklich vor der englischen zu verstecken braucht. In der deutschen Fassung kommen die Stimmen und Geräusche extrem präzise aus den Lautsprechern. Überraschend viele direktionale Effekte und eine tolle Dynamik, gepaart mit einer guten Dialogverständlichkeit bieten einen angenehmen Klangteppich und bringt so echtes Kinofeeling in das heimische Wohnzimmer.

                        Kommentar


                        • IMG_1930.jpeg

                          Top Gun Maverick

                          Das Bild mit seinen aufgezogenen IMAX Szenen von „Top Gun Maverick“ kommt im nativen 4K daher.
                          Er wurde mit Sony Venice-Kameras mit einer Reihe von Objektiven (einschließlich Sigma, Arri, Fujifilm, Zeiss, Canon, Premier, mit optischen Extendern, die Berichten zufolge Zielfernrohren ähnlich sind, um Flugzeuge in der Ferne zu verfolgen) gedreht, aufgenommen im 6K-Quellformat. Auch drehte man etwa 800 Stunden Filmmaterial, wobei bis zu 27 Kameras gleichzeitig zum Einsatz kamen.
                          Das Bild ist zu jeder Zeit tadellos, messerscharf und bietet einen erstaunlichen Detailgrad. Man erkennt zu jeder Zeit Unmengen an Details, egal ob Hautporen, Strukturen an Kleidungen oder auch Computeranimationen im Besprechungsraum. Der Schwarzwert ist perfekt und lässt keine Details versumpfen. Dolby Vision bietet einen erstaunlichen Kontrast bei natürlichen und warmen Farben. Der goldgelbe Sonnenuntergang sieht so nich wesentlich dramatischer aus. Vor allem die IMAX Szenen im Cockpit kommen extrem plastisch daher. Auch Spitzenhelligkeiten wie Glanz in den Augen oder den Spiegelungen der Pilotenhelme machen mächtig Laune.
                          Diese UHD ist definitiv eine „Vorzeige- und Demodisc“ in einem.

                          Auch der referenzwürdige deutsche Dolby Atmos Ton kann mit dem 4K Bild mithalten. Von Beginn an bekommt man donnernde Sounds der Triebwerke und das quietschen der Reifen der Düsenjets zu hören. Natürlich immer präzise ortbar. Hans Zimmers Score verteilt sich schön im Raum und Dialoge sind kristallklar aus dem Center zu hören. Aber auch die 3D Lautsprecher bringen gerade in den Kampfjet Szenen, egal ob beim Training oder beim großen Einsatz im Finale, unendlich viele direkte Dolby Atmos Soundeffekte ins spiel, dass man sich mittendrin in den Einsatz versetzt fühlt. Auch der Subwoofer kommt ein paar mal richtig tief hinunter und lässt das heimkino ordentlich erschüttern. Audiovisuell macht dem Film keiner etwas vor. Absolute Referenzklasse!

                          Kommentar


                          • IMG_1975.jpeg

                            Heretic (2024)

                            Das Dolby Vision Bild im Ansichtsformat 2,39:1 ist jetzt auch nicht gerade berauschend. Klar, in den wenigen hellen Szenen (der Film spielt zu ca. 90% im schummrigen Haus) zu Beginn gibt’s eine tolle Schärfe und viele Details zu erkennen. Die Kleidung der zwei Mädels bieten viele Details und auch sonst wirkt das Bild schön hell und plastisch. Die Farben kommen dezent entsättigt daher.
                            Im Haus selbst wird’s dann dunkel und das dumpfe Licht lässt eben nicht mehr so viele Details zu. Der Schwarzwert könnte etwas knackiger sein, lässt dafür aber nichts im Dunkeln absaufen. Hugh Grants Gesicht kommt mir manchmal unnatürlich rot vor - aber nicht immer.
                            Spitzlichter gibt’s nur in Form vom Glanz in den Augen der wenigen Darsteller. Insgesamt kann UHD nicht überzeugen - hier reicht definitiv die Blu Ray.

                            Dafür ist der deutsche Dolby Atmos Ton verdammt gut. Natürlich gibt’s kein dynamisches effektgewitter , aber gerade die leisen (zwischen)Töne können genauestens geortet werden. Auch die bedrohliche Stimme von Hugh Grant kommt immer wieder kraftvoll aus den hinteren Lautsprechern, so wie auch immer wieder toll gesetzte Effekte. Der Score sorgt ab und zu für einen richtig tiefen Bass und unterstützt so die Atmosphäre perfekt. Auch die oberen Lautsprecher dürfen bei Stimmen und dem Score immer wieder, selten aber doch, kräftig mitmischen. Der Ton ist wirklich top!

                            Kommentar


                            • Rain Man

                              Das 4K Bild ist die beste Version den Film zu schauen. Die alte Blu-Ray war recht durchschnittlich, hier werden zwar die wenigen schlecht fokussierten Aufnahmen natürlich nicht besser. Aber der Rest dagegen erstrahlt quasi im neuen Glanz. Hier stimmt der Zugewinn an Schärfe, farblich ist alles frischer, dazu kontrastreicher und mit satten Schwarzwert. Wenn Tom Cruise die Garage öffnet und der Buick langsam in Erscheinung tritt, strahlt der Chrom einen förmlich entgegen, aber auch in Vegas, erscheinen die Farben frisch, aber natürlich. Nicht zu vergessen, das Filmkorn blieb erhalten, wurde aber fein aufgelöst. Auch wenn gerade der Beginn des Films etwas ernüchternd wirkt, keine Sorge, kurz danach wird es deutlich besser.
                              Tonal ist die DTS-HD MA 5.1 Spur gelungen, der Film ist natürlich kein Audiogewitter, einzig der Soundtrack, und die gelegentlichen Ausbrüche von Dustin Hoffmann bilden hier Dynamiksprünge. Ansonsten eine mehr als solide Tonspur, die den Film perfekt trägt.




                              Gruß Harry

                              Kommentar


                              • MEG



                                Jason Statham darf hier mal wieder in einem Big-Budget Film den Helden spielen und dabei auch in einem Element, wo sich der ehemalige Olympiaschwimmer wohlfühlt. Es geht ins Wasser bzw. unter Wasser, denn MEG spielt auf einer Forschungsstation im Wasser, von wo aus mit U-Booten in einen bisher unbekannten Teil des Meeres erforscht wird. Hier stößt die Crew ziemlich bald auf urtümliche Riesenhaie und es dauert nicht lang bis ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Am Ende kann nur ein Mann das Ruder rumreißen: Jason Taylor, erfahrener U-Bootfahrer der sich in der Tiefe auskennt und auch vor gefräßigen Riesenhaien keine Angst verspürt...
                                MEG will Blockbuster sein, geht aber auch stark in Richtung Monster-Trash. Statham darf hier den raubeinigen Helden spielen, wobei er deutlich handzahmer daherkommt als in vielen seiner Actionfilme. Die Rolle kann er in meinen Augen gut ausfüllen und er ist auch der Hauptgrund wieso der Film doch recht unterhaltsam geworden ist. Der Rest des Casts ist mehr oder weniger austauschbar. Was auch direkt auffällt ist das der Film offenbar eine chinesische Co-Produktion ist, was leider etwas erzwungen wirkt. Davon abgesehen ist der Film seichte Unterhaltung, die aufgrund ihrer 12er Freigabe natürlich etwas blutarm daherkommt. Trotzdem hat der Film nette Effekte und ist über weite Strecken durchaus unterhaltsam. Anspruchslose Kost für Zwischendurch, die man sich durchaus von Zeit zu Zeit mal geben kann.

                                ---
                                Bild 4K: Die Bildqualität der UHD 4K BluRay ist auch ein Grund wieso der Film Spaß machen kann wenn man das richtige Equipment hat, denn der Film punktet hier mit toller Schärfe und satten Farben. Auch HDR liefert einen Mehrwert denn vor allem die Sunset Stimmung liefert immer wieder tolle Lichteffekte.

                                Ton: Der deutsche Ton liegt leider nur als 5.1 DD Track vor, hier wäre sicherlich mit einer Atmos-Spur noch etwas mehr Räumlichkeit möglich gewesen, daher nur

                                Extras fallen recht mager aus.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X