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1978 (argentinischer Splatterfilm)

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    1978 - Poster 01.jpg

    Ich persönlich hab ja auch ein Herz für ausländisches Kino, was bei uns nicht so auf dem Radar schwebt, sofern es mich auf irgendeine Art und Weise reizen kann. Genauso ein Streifen ist 1978, der derzeit auf etlichen Festivals die Runde macht, mit den derben Gewaltorgien Fulcis verglichen wird und viel Lob einfährt.

    1978 stammt aus Argentinien und geht auf die beiden Brüder Luciano und Nicolás Onetti zurück, die sich ganz im Sinne eines John Carpenters dem Horror verschrieben haben und jeweils das Drehbuch, die Produktion, die Regie als auch die Musik zu ihren Filmen beisteuern. Da macht auch 1978 keine Ausnahme. Die Hauptrollen in dem Gorefest spielen Agustín Pardella, Carlos Portaluppi, Jorge Lorenzo und Mario Alarcón, die in Lateinamerika schon etwas bekannter sind.

    Ende letzten Jahres wurde der Streifen auf verschiedenen Festivals in Lateinamerika vorgestellt, wo er sich prompt als Publikumsliebling erwies, weshalb das Teil nun rasch nach Europa und Nordamerika exportiert werden soll. Hervorgehoben werden soll vor allem der politische und psycholgische Terror während des sogenannten "Schmutzigen Krieges" während der Herrschaft von Jorge Rafael Videla, der die politischen Unruhen in seinem Land mit heimlichen Attentaten, Entführungen, Folterungen und Exekutionen niederschlagen wollte - alles eben nicht in der Öffentlichkeit. Der Trailer macht allerdings klar, dass auch der Gore- und Splatterfaktor in Form des eigentlich längst vergessenen Torture-Genres keinesfalls vernachlässigt werden.

    Im Jahr 1978 sind Carancho, Moro, Miguel, Santos und il Baviera Folterknechte des Regimes, was ihnen quasi gutes Geld und Narrenfreiheit im Umgang mit Verdächtigen einräumt. Nun ist Weltmeisterschaft und das große Finale zwischen Argentinien und den Niederlanden steigt und darum wollen sie sich dieses Mal etwas Besonders gönnen. Anstatt gezielt Verdächtige zu entführen und in die Militärakademie ESMA zu entführen, brechen sie dieses Mal bei Hugo ein, weil dieser sich merkwürdig benommen hat. Für die Folterer steht fest, dass er zu den Guerilla gehört, was sie nun brutal aus ihm und seinen Mitbewohnen herauspressen wollen. Doch stattdessen nimmt der Abend eine noch grausamere Wendung, da Hugo mit ganz anderen Mächten im Bunde steht.

    "Kommt Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken . . . und entweiht mich!" - MacBeth
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